Morgen geht es für den Elmshorner Ruder-Club nach Krefeld zu den Deutschen Meisterschaften U17/U19/U23. Vom 25. Juni bis 28. Juni finden auf dem Elfrather See die spannenden Entscheidungen der Juniorinnen und Junioren statt - der Saisonhöhepunkt, auf den das ERC-Team die letzten Monate hingearbeitet hat. Hunderte Kilometer wurden im Training auf dem Wasser gesammelt, auf verschiedenen Regatten wurde die Wettkampfstärke getestet und Erfolge erzielt.
Der ERC geht mit insgesamt sieben Booten an den Start. Ab Donnerstag kämpfen die acht Ruderinnen und Ruderer auf der 1500 Meter-Strecke um gute Platzierungen und Medaillen.
Das ERC-Team im Überblick:
Theo und Emil starten im Leichtgewichts Junioren-Doppelzweier B.
Max startet zusammen mit Henrik (Möllner RC) ebenfalls im Leichtgewichts Junioren-Doppelzweier B.
Max geht auch im Leichtgewichts-Junioren-Doppelvierer B für den Ruderverband Schleswig-Holstein an den Start. Zusammen mit Timo sowie Damian (Friedrichstädter RG), Henrik (Möllner RC) und Steuerfrau Lina (Möllner RC) geht das Team an den Start.
Im Einer geht Emilian im Junioren-Einer B an den Start und unterstützt zusätzlich den Junioren-Achter als Ersatzmann.
Auch bei den Juniorinnen ist der ERC in den Doppelvierern des RVSH vertreten: Ella rudert zusammen mit Yuna (Friedrichstädter RG), Siri, Julia (beide Flensburger RK) und Steuerfrau Louisa (Rendsburger RV) im zweiten Boot des RVSH.
Bente sitzt im ersten Juniorinnen-Doppelvierer mit Steuerfrau B zusammen mit Anna (Lübecker RG), Jule (Ratzeburger RC), Rieke (Lübecker RK) und Ida (Segeberger RC).
Anne vertritt den ERC im Juniorinnen-Einer B und steht zudem als Ersatzfrau für die Doppelvierer des RVSH bereit.
Wir wünschen allen Sportlerinnen und Sportlern viel Erfolg bei der Deutschen Meisterschaft U17/U19/U23 2026 in Krefeld!
Vom 19. bis 22. Juni fand die Deutsche Jugendmeisterschaft auf dem Fühlinger See in Köln statt. Für den Ruderverband Schleswig-Holstein gingen Max und Timo im Leichtgewichts Junioren-Doppelvierer B an den Start. Dies war ihre erste Teilnahme an einer Deutschen Jugendmeisterschaft. Zuvor hatten beide bereits Erfahrungen beim Bundeswettbewerb der Kinder gesammelt.
Bei Temperaturen über 30 Grad Celsius ging es an den Start der 1500m Strecke. Max (3) und Timo (Bug) ruderten zusammen mit Oliver (Schlag, DRC Schleswig), Jannick (2, WSV Belau) und Steuerfrau Nele (Preetzer RC). Im Vorlauf erreichte der Vierer den vierten Platz.
Am Freitag ging es für die Mannschaft im Hoffnungslauf weiter. Mit einem weiteren vierten Platz verpassten sie den Einzug ins A-Finale, sodass das Team daraufhin am Sonntag im B-Finale an den Start ging. Nach einem starken Rennen belegten sie dort erneut den vierten Platz, was ihnen insgesamt den 10. Platz in Deutschland einbrachte.
Die Teilnahme und die Leistung bei der Deutschen Jugendmeisterschaft stellen für Max und Timo einen wertvollen Saisonabschluss dar. Mit der gesammelten Erfahrung blicken sie bereits auf das nächste Jahr.
15 Kinder beim Bundeswettbewerb München
Vom 26. bis 29. Juni trat der Elmshorner RC beim diesjährigen Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen auf der Olympia-Regattastrecke in München-Oberschleißheim mit einer Mannschaft von insgesamt 15 Kindern in 5 verschiedenen Bootsklassen an. Ein Highlight für den ERC, der bisher noch nie mit einer so großen Mannschaftsstärke zum Bundeswettbewerb gefahren ist. Die jungen Ruderinnen und Ruderer zeigten hervorragende Leistungen und konnten zum Abschluss der Saison ihre besten Renne fahren.
Emil (Schlag) und Emilian (Bug) zeigten im Jungen-Doppelzweier 13/14 Jahre eine gute Leistung in einem stark besetzten Gegnerfeld. Auf der Langstrecke erkämpften sie sich einen 3. Platz in ihrer Abteilung. Im B-Finale lieferten sie sich einen atemberaubenden Endspurt und ruderten auf den letzten Metern vom 3. auf den 2. Platz vor und sicherten sich so die Silbermedaille.
Der Mädchen-Doppelzweier 13/14 Jahre mit Ida (Schlag) und Bente (Bug) sorgte für eine der größten Überraschungen im Team. Nach einem 2. Platz auf der Langstrecke in der Abteilung, zeigten sie im A-Finale eine beeindruckende Startphase. Sie spielten in der ersten Rennhälfte in einem knappen Bug-an-Bug Kampf vorne mit und sicherten sich am Ende den 4. Platz. Besonders bemerkenswert ist die Leistung, da Ida kurzfristig für Anna, die nun das Team vom Land aus supportete, einsprang und das neu formierte Duo trotz geringer gemeinsamer Trainingszeit ein solches Top-Ergebnis im A-Finale erzielen konnte.
Das Team des Mixed-Doppelvierer 13/14 Jahre zeigte sich in München von seiner besten Seite. Auf der Langstrecke erreichten Inga (Schlag), Anne (3), Tim (2), Theo (Bug) und Steuerfrau Ulla den 3. Platz. Im C-Finale lieferten sie ihr bestes Rennen ab und führten das Feld souverän an. Damit konnten sie am Siegersteg anlegen und sich mit einer Goldmedaille belohnen.
Als Newcomer im Wettbewerb überzeugte auch Jannes mit einer starken Leistung im Jungen-Einer 13 Jahre Leichtgewicht. Er erreichte auf der Langstrecke den 3. Platz seiner Abteilung und belegte im C-Finale ebenfalls den 3. Platz. Dieses 1000m Rennen war das beste Rennen der Saison für ihn.
Der Mädchen Doppelvierer mit Jule (Schlag), Levke (3), Emma (2), Lene (Bug) und gesteuert von Samuel, absolvierte den Bundeswettbewerb mit dem Ziel, wichtige Wettkampferfahrung zu sammeln. Auf der Langstrecke belegten sie den 5. Platzes in ihrer Abteilung. Im C-Finale hatte sich das Boot mehr vorgenommen. Durch einen Streik des Rollsitzes verlor das Quartett jedoch bereits in der Startphase den Anschluss zum Feld. Nachdem alle Ruderinnen wieder rudern konnten, fuhren sie das Rennen engagiert und gut zu Ende und belegten Platz 5.
Beim Allgemeinen Sportwettbewerb konnte Jule mit ihrer Riege die Goldmedaille gewinnen. Lene und Levke erreichten hier mit ihrer Riege die Silbermedaille.
Für alle war der Bundeswettbewerb ein echtes Highlight. Mit vielen wertvollen Erfahrungen und ein der ein oder anderen Medaille im Gepäck können alle auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken und Motivation für kommende Regatten sammeln.
Es ist wieder soweit. Die Leistungssportgruppe des Elmshorner Ruder-Clubs steht vor zwei wichtigen Saisonhöhepunkten: die Deutsche Jugendmeisterschaft in Köln sowie der Bundeswettbewerb in München. Mit insgesamt 17 jungen Athletinnen und Athleten ist der ERC breit und ambitioniert aufgestellt – und hofft auf starke Platzierungen und wertvolle Rennerfahrung auf nationaler Ebene.
Nachdem auf den Regatten in Lübeck, Bremen, Otterndorf und Hamburg verschiedene Bootskonstellationen getestet und Rennerfahrung sowie Medaillen gesammelt wurden, stehen die Mannschaften fest und die Meisterschaften vor der Tür.
Deutsche Jugendmeisterschaft in Köln: Max und Timo im leichten Doppelvierer
Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Köln vom 19. - 22. Juni, wird der ERC im Junioren B Leichtgewichts-Doppelvierer vertreten sein. Max und Timo vom ERC starten gemeinsam mit Oliver vom DRC Schleswig und Jannick vom WSV Belau in einer Renngemeinschaft, die sich im Projekt des Ruderverband SH gefunden hat.
Der Vierer hat in den vergangenen Wochen fleißig trainiert und auf den Regatten in Lübeck und Hamburg gute Rennen fahren und gewinnen können.
Jetzt heißt es angreifen und schauen, was auf nationaler Ebene geht!
Bundeswettbewerb in München: Viel Power in den Booten
Vom 26. bis 29. Juni wird auf der Olympia-Regattastrecke in München-Oberschleißheim der Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen ausgetragen – das wichtigste nationale Event für die Altersklasse 12 bis 14 Jahre. Der ERC entsendet dieses Jahr fünf Boote in unterschiedlichen Klassen, die sich zuvor beim Landesentscheid in Schwerin als erstes oder zweites Boot durchsetzen und sich für Schleswig-Holstein qualifizieren konnten.
Der Jungen/Mädchen-Doppelvierer 13/14 Jahre mit Anne, Inga, Tim, Theo und Steuerfrau Ulla ist mit viel Power und Motivation am Start. Mit einheitlichen Socken, Sonnenbrillen und Caps sowie einem Maskottchen stimmt der Spirit und es kann losgehen.
Im Mädchen-Doppelvierer 13/14 Jahre gehen Emma, Jule, Lene, Levke und Steuermann Samuel an den Start. Das frisch zusammengesetzte Mädels-Quartett ist voller Motivation und mit viel Spaß dabei.
Emil und Emilian starten im Jungen-Doppelzweier 13/14 Jahre. Der Doppelzweier bringt Rennerfahrung und viel Ehrgeiz mit. In München wollen sie definitiv vorne mitspielen. Für beide ist es bereits die dritte Teilnahme am Bundeswettbewerb.
Jannes hat sich im Jungen-Einer 13 Jahre Leichtgewicht für Schleswig-Holstein qualifiziert. Die Teilnahme am Bundeswettbewerb ist für den Newcomer ein Highlight.
Ida hat im Mädchen-Einer 14 Jahre Leichtgewicht die 1000m gewonnen und sich damit für den Bundeswettbewerb qualifiziert.
Der Mädchen-Doppelzweier 13/14 Jahre mit Anna und Bente konnte sich als schnellstes Boot auf der Langstrecke beim Landesentscheid qualifizieren.
Aus gesundheitlichen Gründen kann der Doppelzweier leider nicht wie erhofft in München an den Start gehen, sodass nun Ida und Bente zusammen den Zweier fahren werden. In den kommenden Wochen bis zum BW gilt es also, die neue Kombination schnell zu machen.
Dieses Wochenende geht es ins Trainingslager nach Mölln mit dem gesamten Team Schleswig-Holstein, um zu rudern, zusammenzuwachsen und die Vorfreude auf den Bundeswettbewerb steigen zu lassen.
Nach dem intensiven Kraft- und Ergometertraining der neuen Mastersgruppe im Winter stand endlich das lang ersehnte Trainingslager in Ratzeburg an – ein Highlight, auf das sich alle gefreut hatten. Mit dabei waren: Marc, Christina, Tina, Markus, Christoph, Stephan und ich, Frank.
Kurz vor der Abfahrt erreichte mich ein Anruf von Markus – mit gleich zwei Hiobsbotschaften: Sein Auto, das eigentlich den Bootsanhänger ziehen sollte, musste in die Werkstatt, und Tina war erkrankt und sagte kurzfristig ab. Zum Glück zögerte Christoph nicht lange und bot sofort an, mit seinem Auto einzuspringen. Auch Tina ging es bald wieder besser, sodass sie am Freitagabend gemeinsam mit Marc und Christina nachreisen konnte.
Am Abend vor der Abfahrt verluden wir die Boote – Moby Dick, 61er und Tidenschieber – und starteten am Donnerstagmorgen gut gelaunt Richtung Ratzeburg. Frank, Markus und Christoph machten sich als Vorhut auf den Weg, während wir beim Ratzeburger Ruderclub e.V. bereits einen Platz für Boote und Trailer reserviert hatten.
Nach dem Abladen und Aufriggern fuhren wir zum nahegelegenen Campingplatz Schwalkenberg, wo man uns herzlich empfing. Die kleinen Holzhütten waren schnell bezogen, und Markus, Christoph und ich machten uns direkt wieder auf den Weg zurück zum Bootshaus. Das Wetter war ideal: Sonne, wenig Wind – perfekte Bedingungen. Christoph wagte sich mit dem „Tidenschieber“ in den Einer, inklusive Kenterhilfen, und drehte souverän seine ersten Runden. Markus und ich nahmen den 61er-Doppelzweier und fuhren auf die 2000 m-Regattastrecke.
Zurück am Campingplatz machten wir uns frisch und kehrten danach zum Abendessen in der „Römnitzer Mühle“ ein – ein gelungener Abschluss für den ersten Tag. Gegen 22:00 Uhr waren wir in den Betten. Christoph und ich bekamen die größere Hütte, während Markus allein schlafen sollte – zumindest war das der Plan, der sich in der Nacht dann jedoch noch spontan änderte... (Die Gründe bleiben unser kleines Geheimnis).
Der Freitag begann mit einem besonderen Anlass: Christoph feierte seinen 61. Geburtstag. Da wir um 8 Uhr zum Frühstück in der Jugendherberge erwartet wurden, packten wir rasch unsere Sachen und verließen den Campingplatz. Die Zimmer konnten wir zwar erst ab 14 Uhr beziehen, aber das Frühstück war reichlich und der Empfang herzlich.
Gestärkt ging es zum Ruderclub, wo wir unsere erste Trainingseinheit auf der Regattastrecke absolvierten. Gegen Mittag stieß auch Stephan zu uns, und wenig später stand der traditionelle Flaggentausch mit Christian vom Ratzeburger Ruderclub an – ein schönes Ritual, das unsere Gastfreundschaft offiziell besiegelte.
Anschließend bereiteten wir Stephans Einer vor, bevor wir uns – mit einem wohlverdienten Zwischenstopp beim Eisladen – auf den Rückweg zur Jugendherberge machten. Am Nachmittag ging es erneut aufs Wasser: Stephan stieg in den Einer, Christoph und Markus ruderten im Doppelzweier, und ich testete erstmals meinen Surfski, mit dem ich künftig die Trainingseinheiten begleiten möchte. Das Abendessen in der Jugendherberge war nicht nur reichhaltig, sondern auch richtig lecker.
Gegen 20 Uhr trafen schließlich auch Marc, Christina und Tina ein, der es zum Glück wieder besser ging – endlich war die Mastersgruppe komplett. Zwar saßen wir noch einen Moment gemütlich zusammen, doch die Müdigkeit war stärker, und so ging es bald ins Bett.
Der Samstag begann nach einem zünftigen Frühstück mit einer weiteren Trainingseinheit beim Ruderclub. Es wurde eifrig gerudert, die Bootsbesetzungen wechselten, und jeder konnte sich mit unterschiedlichen Kombinationen ausprobieren. Mittags versorgten uns die Lunchpakete der Jugendherberge, und bei strahlendem Sonnenschein machten wir auf dem Vereinsgelände eine ausgedehnte Pause. Am Nachmittag folgte eine weitere Runde auf dem Wasser, bei der der Spaß im Vordergrund stand – auch wenn alle schon etwas müde waren.
Doch kurz bevor der Tag ausklang und alle dachten, es sei nun Feierabend, ging es doch noch einmal auf die Regattastrecke: Im Vierer mit Tina, Markus, Marc und mir ruderten wir drei Mal 4000 m – eine letzte Anstrengung, die uns komplett forderte, aber auch glücklich machte. Nach dem Abendessen in der Jugendherberge waren wir zwar erschöpft, ließen es uns aber nicht nehmen, noch einen Verdauungsspaziergang über die Dominsel zu machen. Ein kleines „Gute-Nacht-Getränk“ rundete den Abend ab, bevor wir zufrieden ins Bett fielen.
Am Sonntag, gingen wir nach dem Frühstück ein letztes Mal aufs Wasser – diesmal ganz entspannt im Gig-Vierer mit Steuermann. Wir umrundeten die Dominsel auf dem Ratzeburger See, genossen die morgendliche Ruhe und ließen das Wochenende auf dem Wasser ausklingen. Nachdem wir die Boote abgeriggert und verladen hatten, traten wir bei sommerlichen Temperaturen die Heimreise nach Elmshorn an.
Ich denke, ich spreche im Namen aller Teilnehmer, wenn ich sage: Dieses Trainingslager war ein voller Erfolg und sollte im nächsten Jahr unbedingt wieder stattfinden.
Auch im Winterhalbjahr 2024/2025 hat die Seniorengruppe wieder viele Ausflüge/Besichtigungen durchgeführt. Begonnen haben wir Anfang 2014 mit dem Besuch des Zoll Museums in Hamburg. Seitdem waren wir mit jeweils 10 bis 18 Senioren des ERC auf insges. 64 Ausflügen in Schleswig Holstein , Hamburg oder in Niedersachsen, fast immer mit der Bahn, unterwegs. Besucht haben wir meistens Museen, konnten aber auch in 23 Firmen an einer Werksführungen teilnehmen. Wir bedanken uns bei den Firmenleitungen für die kostenfreien Führungen und bei dem Personal für den engagierten Einsatz und die interessanten Einblicke in den jeweiligen Betrieb. Besonders hervorheben möchte ich kein Museum und keine Firma. Sie waren alle ganz toll. Nach dem Besuch haben wir dann immer irgendwo noch etwas zusammen gegessen und ein oder zwei Bier getrunken und uns dabei intensiv über die Vergangenheit und die aktuellen Neuigkeiten ausgetauscht. Dieses Zusammensein ist ein ganz wichtiger Teil der Ausflüge und des Vereinslebens.
Unser März Ausflug hat uns zur Meierei Horst geführt.
Diese Meierei gibt es seit 1891, ist also noch 18 Jahre älter als der ERC und wird heute als Genossenschafts Meierei geführt. Hierin können jeder/jede, nicht nur Bauern, Genosse/in werden. Die Qualität der Produkte z.B. Milch, Buttermilch, Schlagsahne, Joghurt, Sauerrahm Butter, Kräuter Butter und Crème Fraîchewird von vielen Urkunden und Zertifikaten bezeugt. Aber auch unsere Gruppe, wir waren 15 Teilnehmer, waren nach der Führung zu einer Verkostung eingeladen. Es hat uns allen hervorragend geschmeckt. Ich persönlich fand die Kräuterbutter ganz besonders gut. Beim Rundgang wurden uns die verschiedenen Stufen der Milchverarbeitung z.B. von der Anlieferung der Milch bis zur Butter oder bis zur Sahne einschließlich der Verpackung sehr anschaulich, detailliert und engagiert erklärt. Das war ganz toll und wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn Hauke Pagel.
Vom 27. bis 30. Juni fand der Bundeswettbewerb für Jungen und Mädchen in Berlin statt. Nachdem sich alle unsere Boote beim Landesentscheid in Salzgitter qualifiziert hatten, ging es nun auf nationaler Ebene weiter. Mit 11 Kindern in 6 Booten war der ERC auf der Regattastrecke Berlin-Grünau vertreten. Insgesamt 10 Medaillen konnten die Nachwuchstalente des ERC gewinnen.
Erfolgreich in den Wettbewerb gestartet ist Max, der auf der Langstrecke der Leichtgewichts Jungen 14 Jahre Silber gewann. Mit der gesamt sechstschnellsten Zeit zog er damit ins A-Finale über 1000m ein. Hier gelang es ihm, ein starkes Rennen zu fahren und ein Boot hinter sich zu lassen. Mit diesem erfolgreichen 5. Platz in Deutschland beendet Max seine letzte Saison im Kinderbereich.
Aufgrund seiner guten Leistung in Berlin und während der Saison darf Max im August nach Mâcon in Frankreich fahren. Eine Woche Training im Vierer und Achter stehen an, zusammen mit anderen Kindern aus Hamburg und Frankreich. Wir wünschen Max viel Spaß!
Bente belegte auf der Langstrecke den dritten Platz in ihrer Abteilung. Als gesamt vierte zog sie so ins A-Finale der sechs schnellsten Boote ein. Über die 1000m konnte sie ihre Platzierung halten und wurde viertschnellstes Mädchen in Deutschland!
Emilian gewann das B-Finale der 13-jährigen Jungen. Mit der siebtschnellsten Zeit auf der Langstrecke zog Emilian in das zweite Finale ein. Hier bot er sich einen knappen Bug-an-Bug-Kampf mit seinem Gegner aus Nordrhein-Westfalen. Nach 1000m gelang es ihm, seinen Bug nach vorne zu schieben und mit 0,67 Sekunden Vorsprung die Goldmedaille zu gewinnen.
Emil und Timo sind im Leichtgewichts Jungen-Doppelzweier der 13 und 14-Jährigen an den Start gegangen. Im stark besetzten Feld gelang ihnen auf der Langstrecke Platz 4 ihrer Abteilung. Im B-Finale belegten sie den 6. Platz.
BW-Debüt mit Silbermedaille gab es für den Mädchen-Doppelvierer 12 u. 13 Jahre. Trotz gebrochenem Skull auf der Langstrecke, ging es für Anna, Leonie, Anne, Ida und Steuerfrau Inga am Sonntag im C-Finale an den Start. Dem führenden Boot dicht auf den Fersen gewannen die Mädels Silber!
Ella ging im Leichtgewichts Mädchen-Einer 14 Jahre an den Start. Auf der Langstrecke belegte sie Platz 4. Im D-Finale gelang ihr ein guter Start. Durch einen Krebs verlor sie den Anschluss zu ihren Gegnerinnen und wurde Fünfte.
Im zusätzlichen allgemeinen Sportwettbewerb waren Emil, Emilian und Ella in ihrer Riege erfolgreich und holten Silber in ihrer Abteilung. Hier bewiesen sich die Kinder unter anderem im Hindernislauf, der Seilwanderung und einem Wissenstest.
Mit diesen beeindruckenden Leistungen haben die jungen Sportlerinnen und Sportler des ERC ihre Leistungen unter Beweis stellen können und schließen damit eine erfolgreiche Saison ab. Mit viel Motivation und Ehrgeiz schauen sie bereits auf die Saison 2025!
In nicht einmal mehr einer Woche geht es für Jolina an die Ostküste Kanadas zur unmittelbaren Wettkampfvorbereitung. Dann stehen die letzten Wochen Training vor der U19 Weltmeisterschaft in St. Catharines, Ontario an. Dabei sein wird sie - nur anders als geplant.
Anders als erwartet verlief das Meisterschaftswochenende, Ende Juni für Jolina.
Im Achter der Regionalgruppe Nord-Ost, ging es für Jolina an den Start auf dem Baldeneysee in Essen. Als Schlagfrau gab sie hier den Takt vor und belohnte sich nach 2000m mit einer Silbermedaille hinter dem Boot der Regionalgruppe West.
Zusammen mit ihrer Zweierpartnerin Merle (Lübecker RG), ist Jolina gut im Vorlauf des Juniorinnen Zweier ohne Steuerfrau gestartet und konnte sich mit einem Sieg das Direktticket für das Finale am Sonntag sichern. Trotz eines plötzlichen Infekts im Boot der Schleswig-Holsteiner, ging es dann um Gold, Silber und Bronze. Die erhoffte Goldmedaille und die damit verbundene Teilnahme bei der WM im Zweier ohne blieben leider aus. Nach 1000m, in denen das Boot die Führung übernahm, machte sich der Infekt bemerkbar. Am Ende reichte noch für eine Bronzemedaille auf dem Treppchen.
Mit diesem Ergebnis stand die Großbootbildung in München eine Woche später an. Für zehn Juniorinnen ging es um die Plätze im Achter. Da Jolina und Merle noch nicht wieder auf ihrem eigentlichen Leistungsstand waren und ihre Leistungen abrufen konnten, unterstützen sie das Team Deutschland nun als Ersatz-Zweier. Keine Frage, ist das nicht das Ergebnis, was sich die beiden nach ihrem Sieg bei der 2. Kleinbootüberprüfung und ihrer Qualifikation für die WM Anfang Juni ausgerechnet hatten.
So unterstützt Jolina jetzt ihre Mannschaft als Ersatzfrau mit vollem Einsatz. Im Zweier zusammen mit Merle trainiert sie intensiv, um so bei einem möglichen Einsatz bei Ausfällen der Mannschaft, ihr Bestes geben zu können.
Wir wünschen Jolina viel Erfolg und ein unvergessliches Erlebnis in Kanada zur U19 Weltmeisterschaft!
Die Leistungssportgruppe des ERC ist dieses Jahr sehr gut drauf und hat bereits zahlreiche Erfolge feiern können. 7 Siege in Lübeck, 5 in Bremen und 16 erste Plätze in Otterndorf. Dabei stehen die großen Saisonhöhepunkte wie der Bundeswettbewerb, die Deutsche Jugendmeisterschaft und die U19 Weltmeisterschaft noch an.
Jolina fährt zur U19 Weltmeisterschaft nach Kanada
Bei der U19-Rangliste in Hamburg vor einer Woche konnte sich Jolina mit ihrer Zweierpartnerin Merle (Lübecker RG) über einen Vorlaufsieg, einen ersten Platz im Zwischenlauf auch den ersten Platz im Finale sichern. Damit hat sich der Juniorinnen-Zweier ohne Steuerfrau A gegen die anderen 30 Boote aus Deutschland durchsetzen und eins der stark umkämpften Tickets für die U19 WM sichern können, die im August in Kanada stattfinden wird.
Seit Beginn der Saison haben Jolina und Merle immer wieder bewiesen, dass sie zu den Top-Booten des Deutschen Ruderverbandes im U19 Bereich gehören. Über einen ersten Platz auf der Leipziger Langstrecke, einem zweiten Platz bei der ersten U19-Rangliste in Krefeld und einem dritten Platz bei der internationalen Juniorenregatta in München, haben die beiden Juniorinnen in ihrem Zweier immer wieder auf sich aufmerksam gemacht. Neben dem Zweier ohne sitzt Jolina auch als Schlagfrau im Juniorinnen-Achter der Regionalgruppe Nord-Ost. Der konnte in München im international besetzten Feld ebenfalls auf den Bronzerang rudern.
Weiter geht es nun nach Essen zur Deutschen Jugendmeisterschaft. Vom 20. bis 23. Juni geht es dort auf dem Baldeneysee über die 2000m lange Strecke. Neben der Medaillenjagd im Zweier ohne und Achter, geht es auch darum, in welchem Boot Jolina in Kanada an den Start gehen wird.
Kindermannschaft fährt nach Berlin An diesem Wochenende konnten sich 11 junge Sportlerinnen und Sportler des ERC für den Bundeswettbewerb qualifizieren, der dieses Jahr in Berlin stattfindet. Damit wird der ERC mit insgesamt 6 Booten am Start der Regattatrecke Grünau vertreten sein.
Max, der im vergangenen Jahr bereits im Einer beim Bundeswettbewerb an den Start ging, will es nochmal wissen. Im Leichtgewichts Jungen-Einer 14 konnte er sich in Salzgitter gegen seine Schleswig-Holsteiner Gegner durchsetzen und auch im Gesamtfeld von Hamburg, Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein auf Platz 3 fahren.
Bente und Emilian sind jeweils im Einer in Berlin dabei. Beide gehen voller Motivation und Ehrgeiz in die Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt. Vorne mitspielen - das wollen sie auch! Für beide ist dies ebenfalls die zweite BW-Teilnahme, letztes Jahr ruderten sie im Mixed-Doppelvierer.
Auch letztes Jahr schon im Vierer an den Start gegangen ist Emil, der dieses mal zusammen mit Timo im Doppelzweier der 13 und 14-jährigen Leichtgewichten an den Start gehen wird.
Ihr BW-Debüt feiern in diesem Jahr Ella im Mädchen-Einer 14 Jahre Leichtgewicht und der Mädchen-Doppelvierer mit Ida, Anne, Leonie, Anna und Steuerfrau Inga.
Am kommenden Wochenende geht es für die Kindermannschaft zunächst weiter ins Trainingslager nach Mölln, um weitere Kilometer auf dem Wasser zu sammeln. Ende Juni startet dann der Bundeswettbewerb in Berlin.
Am vergangenen Samstag ging es für insgesamt 23 Sportlerinnen und Sportlern nach Rendsburg zum Ergocup. Über 1000, 1500 und 2000m wurden sich gegen andere Ruderer und Ruderinnen aus ganz Norddeutschland gemessen und dabei die Landesmeister ermittelt. Betreut wurde das ERC-Team von Anni, Finja, Martje Paula und Sarah.
Bente wird Landesmeisterin
Bente siegte mit knapp 10 Sekunden vor ihren sechs Verfolgerinnen bei den 13-Jährigen Leichtgewichten.
Ella wird Landesmeisterin
Im Rennen der 14-Jährigen Leichtgewichten konnte Ella sich gegen ihre Kontrahentin aus Schleswig mit einem deutlichen Vorsprung durchsetzen.
Frank und Marc werden Landesmeister
Frank wurde in seiner Altersklasse über 1000m Zweiter und gewann als erster Schleswig-Holsteiner damit den Titel. Ebenso Marc, der sich gegen seinen Hamburger Gegner geschlagen geben musste, aber den 1. Platz in Schleswig-Holstein belegte.
Den Vize-Landesmeistertitel gewannen Noah und Emil bei den 13 jährigen Jungen je in der offenen und in der leichten Gewichtsklasse. Auch aufs Treppchen schaffte es Anne bei den 13-jährigen Mädchen und Ida bei den leichten 13-Jährigen. Ebenso wie Emilian, der hinter Noah und vor Frederik Platz drei belegte. Im Rennen der 13-Jährigen belegte außerdem Anna Platz 4, Emma Platz 6 und Leonie den 9. Platz.
Maja und Inga gingen an den Start der 12-jährigen Mädchen und belegten nach 1000m Platz 6 und 7. Samuel konnte sich im Rennen der leichten 12-Jährigen den 5. Platz sichern.
Highlight Kinderstaffel
In drei Elmshorner Vierern wurden 4 x 500m bestritten. Mit fliegendem Wechsel, bei dem der Griff nicht abgelegt werden durfte, gaben die zwölf ERC-Kids alles und machten so die ersten drei Plätze unter sich aus und ließen das Rendsburger Team hinter sich. Platz 1: Noah, Emilian, Bente und Anne, Platz 2: Emil, Frederik, Emma und Anna, Platz 3: Peer, Ella, Ida und Leonie
Auch die Junioren, mit Annika, Sarah, Maxi und Simon konnten eine starke Staffel fahren und hinter Kappeln den zweiten Platz belegen. Die beiden Vierer aus Kiel ließen sie dabei hinter sich.
Annika konnte sich über die 1500m Strecke den vierten Platz bei den Juniorinnen B sichern. Simon wurden bei den leichten B-Junioren Sechster und Magnus kam Achter ins Ziel. Im selben Rennen startete Jacob, der das Rennen aber nicht beenden konnte. Bei den Junioren B startete Jonas, der am Ende im einem starken Feld Platz 12 belegte.
Ein erfolgreicher Ergocup, bei dem das ERC-Team seine Leistung abrufen konnte und motiviert auf die kommenden Wettkämpfe blickt!
Der Baltic Cup 2023 fand am vergangenen Wochenende in Hamburg statt. Für das Team der Deutschen Nationalmannschaft an den Start gingen im Zweier ohne Steuerfrau Jolina und ihre Zweierpartnerin Merle (Lübecker RG). Der Baltic-Cup ist ein internationaler Wettkampf der Länder Dänemark, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Norwegen, Polen, Schweden und Deutschland, bei dem die Rennen über 2000m und 500m jeweils über einen Vorlauf und ein Finale ausgetragen werden. Auf der Regattastrecke Hamburg-Allermöhe ging der Zweier gegen Polen, Dänemark und ein weiteres deutsches Boot an den Start.
Goldmedaille am Samstag über 2000m
Nach einem zweiten Platz im Bahnverteilungsrennen, konnten die beiden Juniorinnen im Finale noch einen drauflegen und alle Boote hinter sich lassen.
Silber am Sonntag über 500m
Im Vorlauf wurden Jolina und Merle zunächst erste. Im Finale boten sich das deutsche Boot mit dem Boot der Polen einen harten Bord-an-Bord-Kampf und belegten nach 500m Sprint den Silberrang.
Neben den beiden Medaillen für Jolina und Merle konnte das deutsche Team auch den Gesamtsieg aller Länder gewinnen. Mit diesem großartigen Ergebnis beenden Jolina und Merle die Wettkampfsaison 2023 und stehen in den Startlöchern, um sich für die kommende Saison vorzubereiten.