Berichte

Berliner Gewässer

by Florian (Webmaster)

Vom 23.06. bis zum 27.06.2019 waren 10 Elmshorner Ruderer/innen Gäste im Berliner Ruderverein ESV Schmöckwitz. Wir, das sind Uwe, Angela, Jürgen und Telse, Rita, Amelie, Jörg, Silke, Susanne und Thomas hatten ein festes Quartier im Bootshaus des ESV. Mit 2 Vierern erkundeten wir dann die verschiedenen Seen. An dieser Stelle schon ein herzliches Dankeschön an unseren Fahrtenleiter Jörg.

In Schmöckwitz befindet sich der südlichste Punkt des Bezirks Treptow-Köpenick und somit von Berlin, dieser liegt im Zeuthener See. In der Mitte des länglichen Sees verläuft die Grenze zwischen Berlin und Brandenburg.

Unsere Touren führten uns am Montag über den Seddinsee, den Großen Müggelsee, den Goosener Kanal, die Dahme und den Langen See zurück zum Ruderverein. Diese Tour ist die Große Umfahrt, 34 Ruderkilometer waren zu erbringen. Mittagsrast machten wir am Ausgang des Großen Müggelsees beim Friedrichshagener Ruderverein. Bei den herrschenden hochsommerlichen Temperaturen waren wir dann auch froh, das Bootshaus erreicht zu haben.

Am Dienstag, wieder Temperaturen bis zu 35 Grad, ruderten wir dann zuerst nochmals über den Seddinsee, den Goosener Kanal und dann weiter über den Dämeritzsee zum Ruderverein Erkner. Dort längere Mittagsrast, dann weitergerudert über den Flakensee. Am Flakensee wurde auch eine längere Badepause eingelegt. 24 Kilometer betrug dann diese Etappe.

Am Mittwoch lag die Temperatur bei 38 Grad, an eine längere Tour war also nicht zu denken. Um 9 Uhr waren wir aber auf dem Wasser. Diese Tour führte dann über den Oder-Spree-Kanal, den Großen Zug und den Zeuthener See zurück zum Bootshaus. Um 12.30 Uhr endete dann der Ausflug, mehr war dem Kreislauf der Teilnehmer auch nicht zuzumuten.

Unser morgendliches Frühstück hatten wir als Selbstversorger im Ruderverein, abends suchten wir dann Restaurants in Bootshausnähe auf.

Am Donnerstag traten wir dann bei lauschigen 18 Grad die Heimreise an. Angela, Susanne und Thomas waren wieder Bahnfahrer, die restlich Teilnehmer fuhren wie auch bei der Anreise in Fahrgemeinschaften zurück nach Elmshorn.

Berlin ist immer wieder eine Ruderreise wert.

Thomas Maack

Platz 5 auf den Deutsche Jugendmeisterschaften 2019

by Martje (2. Jugendruderwartin)

Vom 19.06. bis zum 23.06.2019 fanden in Brandenburg an der Havel die Deutschen Jugendmeisterschaften auf dem Beetzsee statt. Dieses Jahr ging es für mich zusammen mit meinen Ruderkameradinnen Inken (RGG Kiel), Anna (RG Kassel) und Neele (Vegesack RV) im leichten Juniorinnen-Doppelvierer ohne Steuermann der Altersklasse A (17 und 18 Jahre) an den Start.

Gemeinsam mit der RGG Kiel reiste ich am Mittwoch nach Brandenburg, wo wir bereits am Abend noch eine kleine Runde im Vierer trainierten. Mit einem Mannschaftsgewicht von durchschnittlich 55kg ging für uns dann am Donnerstag im Vorlauf über eine Strecke von 2000m. Im Vorlauf belegten wir in einem 5-Bootefeld den 3. Platz und verpassten somit leider den direkten Einzug ins Finale um nur fünf Sekunden mit einer Zeit von 7:08.28.

Um trotzdem im Finale mit dabei sein zu können, mussten wir uns am Freitag über den Hoffnungslauf ins Finale rudern. Dazu mussten wir den ersten oder zweiten Platz belegen. Diesen konnten wir mit einer Zeit von 7:02.14 gewinnen und waren somit am Sonntag im Finale gesetzt. Der Hoffnungslauf war unser stärkstes Rennen und motivierte uns für das nun anstehende Finale.

Nach einem entspannten Ruhetag erreichten wir dann am Sonntag im Finale einen 5. Platz mit einer Zeit von 7:06.93. Auch wenn es für eine Medaille nicht ganz gereicht hat, sind wir mit der Platzierung und unserer Leistung im Finale zufrieden. Zuvor sind wir bereits auf den Juniorenregatten in Köln und in Hamburg sowie bei der Bremer Ruderregatta gestartet, um Rennerfahrung zu sammeln und uns für die Meisterschaft vorzubereiten.

In Köln erreichten wir nach einer Panne am Start den 6. Platz, in Hamburg konnten wir uns einmal den 2. und einmal den 3. Platz sichern und in Bremen kamen wir zweimal als 3. Boot ins Ziel. Zudem trainierten wir an den freien Wochenenden in Bremen und Lübeck zusammen mit unseren Trainern Dennis (RGG Kiel) und Peter (Vegesacker RV).

Hier ein Link zu dem Finale (mein Vierer ist in Teil 3 ab 1:26 auf Bahn 1 zu sehen): https://sportdeutschland.tv/rudern/re-live-deutsche-meisterschaften-u17-u19-u23-tag-2?autoplay=true&playlistId=2



Wanderfahrt auf den 5 Seen in Österreich

by Florian (Webmaster)

Wanderfahrt auf den 5 Seen in Österreich, vom 25. Mai bis 01.Juni unternahmen zehn Ruderer/innen des Elmshorner Ruder-Clubs ( Jürgen u. Hannelore, Hanna u. Joachim, Renate u. Uwe, Jutta u. Helmut sowie Telse u. Jürgen) eine von Joachim und Uwe organisierte Wanderfahrt auf fünf Seen ( Wolfgangsee, Mondsee, Attersee, Traunsee u. Grundlsee ) im Salzburger Land.

Am 25.05. fuhren wir mit dem Zug zum Helmut Schmidt Flughafen in Hamburg um nach München zu fliegen und um dann mit zwei Leihwagen zu unserem Hotel nach Sankt Gilgen zu fahren.

Die Wanderfahrt war so organisiert, dass wir jeden Morgen vom Hotel aus zu einem der fünf Seen fuhren und uns dort von dem jeweils ansässigen Ruder Club zwei Boote ausgeliehen und diese dann abends wieder abgegeben haben. Insgesamt haben wir 93 km gerudert.

Die Wassertemperatur bewegte sich zwischen 12 und 13 Grad Celsius. Wetterumschwünge finden oft binnen weniger Minuten statt, und Gewittern können heftige Stürme vorausgehen. Von den Bergen führen Fallwinde zu unerwarteten thermischen Veränderungen. Wenn also entsprechende Warnungen durch Lichtzeichen an den Ufern angezeigt werden, sollte der See unverzüglich verlassen werden. Auch wir mussten auf der Rückfahrt kurz vor dem Ruder Club auf dem Attersee erfahren wie schnell ein Boot durch starken Wellenschlag vollschlagen kann, gekentert sind wir aber nicht.

Der Wolfgangsee, ( am 26.05. berudert ) liegt ca. 35 km östlich von Salzburg. Er hat eine Fläche von 13 km², eine Länge von 10 km, eine größte Tiefe von 104 mtr. und sein Seespiegel liegt auf 538 mtr. Vom See aus konnten wir auch das Hotel Im Weissen Rössl bewundern. Wie vielleicht die älteren Ruderer/innen wissen wurde 1952 hier der gleichnamige Film mit Johannes Heesters gedreht.

Der Mondsee ( am 27.05. berudert ) ist ein See im oberösterreichischen Salzkammergut. Markant ist hier die Drachenwand ( Höhe 1.176 mtr. ), welche am Südwestufer emporragt. Der See hat eine Fläche von 14 km², eine Länge von 11 km, eine größte Tiefe von 68 mtr. und sein Seespiegel liegt auf 481 mtr.

Der Attersee ( am 28.05. berudert ) ist ein See ebenfalls im oberösterreichischen Salzkammergut. Er hat eine Fläche von 46 km², eine Länge von 19 km, eine größte Tiefe von 169 mtr., sein Seespiegel liegt auf 469 mtr. und er ist der größte zur Gänze in Österreich liegende See.

Die Ufer des Traunsees ( am 30.05. berudert ) werden vom mächtigen und markanten Traunsteinmassiv (1691 m) und anderen schwer zugänglichen Bergstöcken beherrscht. Er hat eine Fläche von 24 km², eine Länge von 12 km, eine größte Tiefe von 191 mtr. und sein Seespiegel liegt auf 422 mtr.

Der Grundlsee (am 31.05. berudert) ist ein Alpensee im steirischen Teil des Salzkammergutes. Er hat eine Fläche von 4,22 km², eine Länge von 5,7 km, eine größte Tiefe von 64 mtr. und sein Seespiegel liegt auf 708 mtr. Sein Wasser ist glasklar und hat Trinkwasser Qualität.

Am 29.05. besuchten wir u.a. das Welt älteste Schaubergwerk Hallein im Salzburgerland. Hier haben Bergmänner schon vor über 2.500 Jahren einen Schatz ans Tageslicht gebracht. Sehenswert in diesem Bergwerk ist die Babara-Kapelle mit einem aus reinen Salzsteinen gefertigten Altar. Mit einer Grubenbahn und zwei Bergmannsrutschen gelangten wir tief in den Berg hinein um dann mit einem Boot einen unterirdischen See, mit einer effektvollen Lichtshow, zu überqueren.

Gewohnt haben wir in dem Seehotel Garni Wenglhof in Sankt Gilgen am Wolfgangsee. Die überaus freundliche Gastwirtsfamilie überließ uns abends den Frühstückraum zur freien Benutzung. Hier haben wir abends, nach den Rudertouren, zusammen gesessen und bei einigen Absackern den Tag Revue passieren lassen oder auch Sequence gespielt.

Eine rundum gelungene Wanderfahrt.

Uwe Janzen

2 Norddeutsche Meisterinnen auf dem Ruderergometer

by Peter (Vorsitzender Verwaltung)

Auf den 19. Norddeutschen Meisterschaften im Ergometer-Rudern in Rendsburg gewannen die Athleten des ERC zwei Meistertitel.

Carina Hein gewann den Titel bei den Leichtgewichts-Frauen in der Altersklasse der 19-29-jährigen. Für die 2000 Meter Strecke benötigte Carina eine Zeit von 7:48 Minuten und gewann damit mit 10 Sekunden Vorsprung vor der zweitplatzierten vom Alster-Ruderverein Hanseat Hamburg.

Jolina Westphal gewann den Titel in einen sehr spannenden Rennen in der Altersklasse der 13-jährigen Mädchen über die 1000 Meter-Strecke mit einem Vorsprung von 1,1 Sekunden vor dem Rendsburger Ruderverein.

Freuen konnte sich auch Alexander Wiehe, der bei den 15/16-jährigen Junioren einen ersten Platz in der Leistungsklasse 3 über die 500-Meter-Strecke erreichen konnte.

Den Sprung auf das Treppchen schaffte auch Martje Westphal, die einen dritten Platz bei den 17/18-jährigen Juniorinnen in der Leichtgewichtsklasse über die 2000-Meter-Strecke erreichte.

Außerdem zeigten Annika Bunk und Victoria Teichmann gute Leistungen auf der 1500-Meter-Strecke bei den 15/16-jährigen Juniorinnen.

Herzlichen Glückwunsch.

Seniorenwanderfahrt auf der Mosel

by Florian (Webmaster)

Vom 06.09. bis 13.09. fand die diesjährige traditionelle Wanderfahrt mit 15 Senioren (67 bis 82 Jahre) des Elmshorner Ruder-Clubs statt. Hierbei wurde die Mosel von Schweich bis Senheim mit einer Barke berudert.

Beim Ruderboot Typ Barke handelt es sich um ein langes, breites und flaches Boot, das von 8 Riemen-Ruderern (4 Steuerbord- und 4 Backbordruderern) bewegt wird. Zwischen den Backbord- und Steuerbordruderern befindet sich ein begehbarer Mittelgang. Auf der Steuerbank finden bis zu 3 Steuerleute Platz. Gewicht: ca. 600 kg, Abmessungen: Länge: ca. 11 m,  Breite ohne Ausleger: ca. 1,65 m.

Während der Wanderfahrt wurde täglich eine selbstbedienbare Bootsschleuse mit Stauhöhen zwischen 6 und 9 Metern und rudertechnisch waren zwischen 18 und 26 km zu bewältigen.

Die Mosel ist ein langsam fließendes Gewässer in einer malerischen Kulisse mit vielen Relikten aus dem Mittelalter, der Kelten und Römerzeit mit Steilhängen und satten grünen Weinbergen.

Gewohnt haben wir in 4 verschiedenen Hotels. Als Höhepunkte können die täglichen Rudertouren bei allerschönstem Wetter, eine Weinprobe in Bernkastel im Weingut Leo Schwab sowie der Ausflug zum Kloster Machern mit Spielzeug Museum genannt werden.

Eine rundum gelungene Wanderfahrt.

Uwe Janzen

Wanderfahrt auf der Lielupe in Lettland

by Florian (Webmaster)

Vom 13.08. bis 21.08. nahmen fünf Ruderer/innen (Amelie, Telse, Jürgen, Renate u. Uwe) an einer von Hans Heinrich Busse (Rudergesellschaft Hansa Hamburg) organisierten Wanderfahrt in 5 Gigvierern teil.

20 weitere Ruderer/innen kamen aus Hamburg, Münden, Köln, Benrath, Schwerin, Berlin und Klosterneuburg bei Wien. Begleitet wurde die Fahrt von Rokas Galubauskas zur Unterstützung für die Technik und für den Landdienst.

Lettland, das mittlere der drei baltischen Länder, besitzt wenig beruderbare Reviere. Der große Strom Daugava, dieser fließt aus Südosten aus Russland kommend bei Riga in die Ostsee, ist an mehreren Stellen dafür geeignet, außerdem die vom Süden des Landes – fast von der Litauischen Landesgrenze kommende Lielupe . An diesen Flüssen befinden sich die fünf Ruderklubs oder Ruderstützpunkte des Landes.

Unsere Wanderfahrt führte uns bei allerschönstem, teilweise zu heißem Wetter, über 135 Kilometer auf dem Fluss Lielupe von Stalgiene über Jelgava, Jurmula und Riga bis nach Kiszezers. Auch haben wir einen Ausflug auf die absolut ruhige Ostsee, verbunden mit Baden, gewagt.

Im wunderschönen Riga wurde ein Kulturtag mit Stadtführung eingelegt. Besonders interessant ist die Geschichte, mit dem Hin- und Her zwischen Ost und West, des Landes. Riga steht auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes und ist mit seinen mittelalterlichen Gebäuden in der Altstadt z.B. der St. Petri Kirche, dem Schwarzhäupterhaus und den vielen Jugendstilvillen besonders sehenswert. Auch den Zentralmarkt, hier gibt es 5 thematisch geordnete Markthallen mit Fisch, Fleisch, Milchprodukten, Obst und Gemüse, haben wir besucht und die besondere Atmosphäre in uns aufgenommen.

Gewohnt haben wir in 2 verschiedenen Hotels (in Jelgava und in Jurmula). Jūrmala, hat einen ca. 26 km langen weißen Ostseesandstrand. Hier haben wir abends, nach den Rudertouren, zusammen gesessen und die Sonnenuntergänge und einige Absacker genossen.

Überall, sowohl in den Städten als auch auf dem Lande, wurde viel Geld ( z.T. aus Brüssel ) in die Infrastruktur und in die Kultur investiert.

Eine rundum gelungene Wanderfahrt.

Uwe Janzen

Familien-Rudertag in Elmshorn am 1. Mai mit RCN-Beteiligung

by Florian (Webmaster)

4 RCNler folgen der Einladung des Elmshorner Ruder-Clubs zum Familienrudern am 1. Mai auf der Krückau. Zu diesem Ausnahmetag wird die Krückau aufgestaut und hat dadurch den ganzen Tag Wasser. Normalerweise ist das Rudern dort tideabhängig.

Nach einer unterhaltsamen Anfahrt werden wir von den Elmshornern freudig empfangen und auf zwei Vierer verteilt. Um 10 Uhr sind die Mannschaften der Dietsch und Stör startklar.

Mit kräftigem NO-Wind im Rücken rudern wir Richtung Krückau-Sperrwerk. Begleitet von Blasmusik und Bratwurstduft passieren wir Kronsnest. Hier treffen wir auf die kleinste Fähre Deutschlands „Hol Över“, die ihr 25. Dienstjubiläum feiert. Wie ein venezianischer Gondoliere , in schwarz gekleidet, steht der Fährmann am Heck und wriggt das 4,40 m lange Holzboot mit einem Riemen vom Neuendorfer Ufer zur anderen Seite nach Seester. Kurz vorm Sperrwerk muss eine Reihe von Buschbaken bzw. Priggen, die Untiefen kennzeichnen, auf der Steuerbordseite passiert werden. Für uns Einfelder eine Besonderheit!

Schon während der Hinfahrt halten wir Ausschau nach einem geeigneten Anlegeplatz zum Picknicken. An diesem Tag jedoch sind diese heiß begehrt und leider belegt. Erst in Spiekerhörn können wir mit beiden Booten am Steg festmachen und unseren Proviant genießen. Frisch gestärkt geht es mit voller Kraft zurück zum Clubhaus.

Nachdem alle Boote gereinigt und verstaut sind, überraschen uns die Elmshorner mit einem üppigen Abschlussmahl in ihrem gemütlichen, neuen Bootshaus.

Mit einem Glas Prosecco werden weitere, zukünftige Ruderfahrten ins Auge gefasst.

Besonders an Silke vom ERC vielen Dank für die umsichtige Organisation und die hervorragende Bewirtung. Sie und ihre Mitstreiterinnen haben wirklich keine Mühe gescheut uns als Gäste zu verwöhnen. Wir fühlten uns in ihrer Runde sehr nett aufgenommen.

Christine und Caroa vom RC Neumünster

Yoga im ERC

by Florian (Webmaster)

Zu einem besonderen Sonntagmorgen waren die Mitglieder des ERC eingeladen. Maike Ahrens – ausgebildete Yoga-Lehrerin und langjähriges ERC-Mitglied – entführte die 14 anwesenden Ruderinnen in die Welt des Hatha-Yogas.

Nach einer kurzen Beschreibung des Ablaufes begann Maike mit einer Einheit zur Entspannung und der Achtsamkeit. In den Vordergrund trat das voll auf sich Fixieren und alles andere Loslassen. Störende Gedanken wurden für später beiseitegeschoben. Man war voll auf sich selbst konzentriert. Es folgten verschiedene Dehn- und Kräftigungsübungen und einige Flows, bei denen im eigenen Atemrhythmus verschiedene Übungen miteinander verknüpft durchgeführt wurden. Maike betonte immer wieder, dass jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten üben möge. So war niemand überfordert und alle fühlten sich wohl dabei. Mit Blick über die Wiesen an der Krückau hatte die Einheit auch etwas Meditatives.

Eingekuschelt in gemütliche Decken lauschten wir später der Schlussentspannung. Der prasselnde Regen auf das Dach des neuen Bootshauses tat sein Übriges. Am Ende las Maike uns noch eine kleine Zen-Weisheit vor. Mit diesen weisen Worten schloss Maike ihre wundervoll entspannende Yogastunde. Alle Teilnehmerinnen waren begeistert! Vielen Dank!

Lust auf mehr Yoga? Hier die weiteren Termine:

Sonntag, 02.04.2017 von 10-12 Uhr (TN-Gebühr 5€)

4x mittwochs, 05.04., 12.04., 19.04. und 26.04.2017 von 19-21 Uhr (TN-Gebühr 5€ je Termin)

Bitte bringt Euch bequeme Kleidung, eine Decke, warme Socken, etwas zu trinken und wenn vorhanden eine Gymnastikmatte mit. Der TN-Beitrag ist beim ersten Mal in bar zu bezahlen.

Weitere Infos gibt es bei Angela.

Petra Westphal

Teilnehmerrekord – 71 neue Steuer- und Obleute im Elmshorner Ruder-Club ausgebildet

by Florian (Webmaster)

Bis auf den letzten Platz war der Multifunktionsraum des neuen Bootshauses in Elmshorn gefüllt. Insgesamt 71 Wassersportler aus Flensburg, Kiel, Neumünster, Ratzeburg, Bad Schwartau, Lübeck und Elmshorn konnte Lehrgangsleiter Peter Westphal auf dem landesweiten Obmanns- und Steuermannslehrgang der Schleswig-Holsteinischen Ruderjugend am 25. und 26. März in Elmshorn begrüßen.

Auf dem Lehrgangsplan standen neben den Theorie-Einheiten zu den Themen Rechtliche Vorschriften, Seezeichen, Rudertechnik, Ruderbefehle, Richtiges Steuern, Materialkunde auch praktische Übungen zur Knotenkunde. Es folgten Referate zum Rudern bei Kaltwasser und der richtigen Anwendung von Rettungsmitteln sowie über das Thema Kommunikation bei der Anfängerausbildung, zur Wetterkunde und die Planung von Wanderfahrten. Die insgesamt elf Referenten, allesamt aus den Reihen des ERC, boten ein abwechslungsreiches Programm für die Teilnehmer. Für die Verpflegung sorgte zudem ein eingespieltes Küchenteam Elmshorner Ruderinnen.

Für die Jugendlichen Steuerleute ging es am Samstagnachmittag auch aufs Wasser, um das Gelernte im Boot in die Tat umzusetzen. In Doppelvierern wurden auf der Krückau verschiedene Manöver wie z.B. das An- und Ablegen, Wenden, Stoppen und Engstellen durchfahren geübt. Außerdem mussten die Steuerleute über Bord gegangene Gegenstände durch geschicktes Manövrieren wieder einsammeln, was sich bei aufkommendem Wind und stärker werdender Strömung nicht immer als ganz einfach erwies. Auch kam das Ufer mit ablaufendem Wasser den Booten des Öfteren recht nahe. Bei einer Rallye durch die Bootshalle lernten die Kinder zudem die Bootstypen und Bootsteile sowie deren Bedeutung kennen. In kleinen Arbeitsgruppen setzten sich die Sportler außerdem mit möglichen Gefahren auf dem Wasser auseinander.

Alles in allem ein gelungenes Wochenende erstmalig im neuen Bootshaus des Elmshorner Ruder-Clubs, der auch als Übernachtungsquartier bei den Gästen mit seinen Freizeitmöglichkeiten im gut ausgestatteten Jugendraum punkten konnte.

Petra Westphal

Elmshorn macht Putz – der ERC auch!

by Peter (Vorsitzender Verwaltung)

Mit elf Kindern und Jugendlichen machten sich Jürgen Roggensack und Joachim Jürgensen daran, den Weg Wisch und den Deich von der Westerstraße bis zum Club von Müll und Unrat zu befreien. Bewaffnet mit Handschuhen und Müllsäcken fanden die Kids neben normalem Müll allerlei Kuriositäten.

Mal abgesehen von einer Schubkarre voller Schnapsflaschen, die anschließend im Altglascontainer versenkt wurden, fanden sich auch ein schon länger verschwundenes Verkehrsschild sowie eine ominöse alte Handtasche mit knisterndem Inhalt, die zum Abschluss mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln geöffnet wurde. Zum Vorschein kam nicht unbedingt ein großer Schatz, sondern ein ganz einfacher Schal.

Zur Belohnung gibt es beim nächsten Training für alle Helfer eine Überraschung.

Vielen Dank für diesen Einsatz!

Peter Westphal

ERC-Kinder im Wintercamp der Ruderjugend

by Peter (Vorsitzender Verwaltung)

Sieben Elmshorner verbrachten mit ihren Betreuerinnen Jolin und Finja ein sportliches Wochenende in Kappeln.

Unter den Augen der Landestrainer zeigten die 86 aus ganz Schleswig-Holstein angereisten Elf- bis 14 jährigen bei der so genannten “Talentiade” ihr Können. Dabei galt es in insgesamt 17 Disziplinen, u.a. beim Ergorudern, Seilspringen sowie einem 3000m-Lauf sein Bestes zu geben.

Untergebracht in einer Grundschule, war nach dem Abendbrot - die Verpflegung war wie gewohnt sehr gut - noch Movie-Time angesagt, bevor die müden Sportler in ihre Schlafsäcke krochen.

Am Sonntag gab es für alle Kinder in vereinsübergreifenden Mannschaften ein Spieleturnier im Fußball, Hockey und dem beliebten “Schlappenhockey”.

Im Endergebnis zeigte sich die gute Vorbereitung unserer Sportler beim Wintertraining. So konnten Hanna Mokelke und Jolina Westphal in ihren Altersklassen jeweils einen ersten Platz verbuchen, Jule Bollhorn kam auf Platz zwei und Joris Wulff ganz knapp hinter dem Dritten auf einen vierten Platz. Alle weiteren Sportler errangen gute Platzierungen im Mittelfeld.

Peter Westphal

12. ERC-Boßelturnier mit Rekordbeteiligung

by Florian (Webmaster)

Was machen die Ruderer vom Elmshorner Ruderclub im Winter?

Außer Ergometer-Rudern, Gymnastik, Dehnen, Ballspielen oder Walken geht es einmal im Jahr in großer Mannschaft zum Straßenboßeln. In diesem Winter wetteiferten 48 Sportbegeisterte in 8 Teams um den Sieg. In der Marsch Richtung Seester fanden sich ideale Boßelbedingungen ohne tiefe Gräben oder schnelle Autos. Wurf um Wurf bewältigten die Sportler zwischen drei und über 80 Jahren die etwa drei Kilometer lange Strecke. Belohnt wurden alle am Ende unter anderem mit im Januar eher seltenem strahlenden Sonnenschein.

Nach 2 Stunden Sport, einige zogen das Indoor-Rudern vor, trafen sich über 60 Mitglieder zu einem leckeren Bratkartoffelbuffet, sie hatten Zeit zum Klönen und Austauschen von Rudererlebnissen. Währenddessen hatten die zahlreichen Kinder und Jugendlichen mit Spiel, Musik und Tanz viel Spaß im neuen Jugendraum. Zur Siegerehrung, die mit Spannung erwartet wurde, trafen sich alle im neuen großen Clubraum bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen.

Durch den Neubau des Bootshauses 2016 trug diese Veranstaltung zum lebhaften Clubleben und besonders zur Integration neuer Mitglieder und deren Familien bei.

Heißt doch das Motto im Elmshorner Ruderclub: Familien in Bewegung.

Am diesem Sonntag bewegte sich sehr viel im Club.

Christa Inselmann

3 Landesmeisterinnen auf dem Ruderergometer

by Peter (Vorsitzender Verwaltung)

Bei drei Starts gab es 3 Siege für den ERC auf den 17. Norddeutschen IndoorRowing Meisterschaften in Lübeck. Carina Hein, Hanna Mokelke und Jolina Westphal konnten am vergangenen Wochenende jeweils die Rennen ihrer Altersklasse für sich entscheiden.

Carina Hein gewann bei den Leichtgewichts-Frauen in der Altersklasse 19-29 Jahre auf der 2000 Meter Strecke in einer Zeit von 7:47 Minuten mit 15 Sekunden Vorsprung vor den Ruderinnen vom Alsterruderverein Hanseat Hamburg (8:02) und dem Bremer Ruderclub Hansa (8:11). Neben dem Landesmeistertitel gewann sie damit auch den Titel der Norddeutschen Meisterin.

Hanna Mokelke gewann das Rennen der Leichtgewichts-Mädchen in der Alterskasse 14 Jahre. In dem 1000 Meter Rennen konnte sie sich mit einer Zeit von 4:10,0 Minuten mit knapp 3 Sekunden Vorsprung gegen die Ruderinnen aus Ratzeburg (4:12,8) und Mölln (4:13,3) durchsetzen.

Jolina Westphal gewann das Rennen in der jüngsten Altersklasse der 11-jährigen Mädchen. Für die 500 Meter Strecke benötigte sie eine Zeit von 2:18 Minuten und gewann vor zwei Ruderinnen aus Lübeck (2:23) und (2:24).

Herzlichen Glückwunsch.

Peter Westphal

Elmshorner Ruderer auch während des Bootshausneubaus aktiv

by Florian (Webmaster)

Mit zwei Vierern von Verden an der Aller nach Elmshorn

Zehn Männer vom Elmshorner Ruderclub ruderten vom 5. bis zum 12. 7. mit zwei Wandervierern die 240 km zurück nach Elmshorn. Die Etappenziele waren Bremen, Elsfleth, Bremerhaven, Bederkesa, Otterndorf und Glückstadt.

Vom niedersächsischen Verden, Pferdestadt und Kreuzungspunkt alter Handelswege, ging es zunächst auf der Aller zum Zusammenfluss mit der Weser und dann weiter bis Bremen, wo der erste Rudertag nach 46 km am Abend beim Ruderverein Hansa endete. Auf der belebten “Schlachte”, der historischen Uferpromenade an der Weser mit ihren zahlreichen Lokalen, Terrassen und Biergärten, klang der Tag aus.

Am nächsten Morgen waren die Ruderer um 9 Uhr wieder auf dem Wasser. Zunächst wurden die Hafenanlagen Bremens passiert. Dort wo früher die großen Frachter aus Übersee anlegten, beladen und gelöscht wurden und der Stückgut-Umschlag florierte, musste man der Entwicklung der Containerschifffahrt Tribut zollen. Zunehmend standen rund um die Hafenbecken die ersten Speicher und Schuppen leer. Seit den 90er Jahren nahm darum der Plan Gestalt an, die Häfen für städtisches Leben und Gewerbe zurückzugewinnen und ließ in den alten Hafenrevieren rechts der Weser einen neuen Ortsteil entstehen: die “Überseestadt”. Weiter weserabwärts, nach einer Pause beim Ruderclub im Vorort Vegesack, an der Mündung der Lesum, ging es bei guten Wetterbedingungen flott weiter. Bald tauchte steuerbord der gewaltige Betonklotz des “U-Boot-Bunkers Valentin” auf. Dort sollten im 2. Weltkrieg U-Boote montiert werden. Infolge Bombardierungen und des nahenden Kriegsendes wurde der Bunker nicht fertiggestellt. Flussabwärts hinter den herrlichen Stränden des Elsflether Sandes war am frühen Nachmittag das Tagesziel Elsfleth an der Hunte-Mündung erreicht. Der alte Ort an der Unterweser gehörte im 19. Jahrhundert zu den größten Reederei-Plätzen. Segelschulschiffe und Werften prägten das Bild. Der Ort ist seiner maritimen Tradition treu geblieben. Seefahrt und Schiffbau spielen immer noch eine große Rolle.

Nach einem erholsamen Aufenthalt im “Hotel zur Kogge” war das Ziel des dritten Tages Bremerhaven. Zunächst passierten die Ruderer die Flussinsel Harriersand, gegenüber der Hafenstadt Brake. Sie ist mit etwa 11 km Länge bei einer Fläche von rund 6 km² eine der längsten Flussinseln in Europa und, erreichbar mit einer kleinen Fähre, ein beliebtes Ziel. Begünstigt durch gutes Wetter und Wind aus der richtigen Richtung war es kein Problem mit dem letzten ablaufenden Wasser kurz vor der Außenweser die Geestemündung in Bremerhaven zu erreichen. Vor der beeindruckenden Silhouette der Stadt, in Sichtweite der gewaltigen Containerterminals wurde am Weserstrand auf auflaufendes Wasser gewartet, um die 4 km geesteaufwärts zum Bremerhavener Ruderverein zu ruden. Die Freude bei der Ankunft war groß, die kritische Etappe auf der Unterweser war geschafft und es wartete ein wohlverdienter Ruhetag.

Bremerhaven ist eine interessante Stadt und der ruderfreie Tag wurde auf vielfältige Weise genutzt. U. a. wurden das Deutsche Schifffahrtsmuseum und das “Klimahaus” besucht, alles dicht beieinander im maritimen Viertel nahe der Geestemündung. Einige machten auch einen Ausflug zum Fischereihafen, wo man gut und einfach Fisch essen kann. Bis in die 1960er Jahre hinein war der Fischereihafen der größte auf dem europäischen Festland. Damals kamen 90% der deutschen Fischversorgung aus deutschem Fang (heute etwa 15%). Seit den 70er Jahren und mit dem Aufkommen der Fabrikschiffe verlor der Hafen an Bedeutung.

Die 4. und 5. Etappe führte die Elmshorner Ruderer auf dem sogenannten, knapp 60 km langen, Elbe-Weser-Schifffahrtsweg, der heute überwiegend nur noch für die Sportschifffahrt und die Entwässerung des Gebietes Bedeutung hat, im Binnenland zurück an die Elbe. Geesteaufwärts ging es in den Bederkesa-Geeste-Kanal und durch schöne Wiesen- und Moorlandschaft ins Städtchen Bederkesa, wo übernachtet wurde. Am Tag darauf wurde dann der nördliche Kanalteil, der Hadelner Kanal mit Ziel Otterndorf an der Elbe berudert. Nach der Schleusung wurde im Sportboothafen festgemacht. Der heftige Wind an diesem Tag hätte eine Weiterfahrt auf der Elbe unmöglich gemacht.

Die Nacht in der Jugendherberge war kurz. Bereits um 5.30 Uhr war man mit den Vierern Elvkieker und Elveshörn wieder unterwegs, hinaus auf die 15 km breite, offene Elbe. Glücklicherweise bei wenig Wind und auflaufendem Wasser ging es der aufgehenden Sonne entgegen. Das glatte Wasser kam hin und wieder durch die Wellen der vorbeiziehenden Ozeanschiffe in Bewegung, denn wegen der weit hinausgehenden Untiefen wurde unweit des Fahrwassers der Großschifffahrt gerudert. Vorbei an der Ostemündung und dem Reedebereich des Nordostseekanals blieben die Ruderer zunächst auf der niedersächsischen Elbseite, um dann für eine Rast am Strand von Brokdorf die Elbe zu queren. Dort ereignete sich dann die einzige kritische Situation der ganzen Reise.

Verursacht durch einen Containerriesen rollte ein regelrechter Tsunami über den Strand. Keiner der allesamt erfahrenen Unterelberuderer hatte Vergleichbares schon einmal erlebt. Obwohl die Boote weit genug auf den Strand gezogen waren und sich fast alle an den Booten befanden, um sie, wie immer in solchen Situationen, gegen die Wellen des vorbeifahrenden Schiffes zu sichern, bestand keine Chance die schweren Boote zu halten und sie wurden von fast mannshohen Wellen mehr als 20 Meter den Strand hinaufgetragen. Glücklicherweise kam niemand dabei zu Schaden und auch die jetzt im Schilf liegenden Boote blieben unversehrt. Leicht hätte jemand unter die Boote geraten können. Lediglich ein kompletter Satz trockener Kleidung war bei einigen fällig. Der Schiffsriese musste den, oft auch von Familien und Kindern viel frequentierten, ausgewiesenen Badestrand in völlig unangepasster Geschwindigkeit passiert haben.

Nach diesem Schrecken wurde auf der Weiterfahrt die Störmündung passiert und mittags waren die Boote im Hafen von Glückstadt fest. Nach dem Quartiermachen in der schönen Jugendherberge am Rethövel wurde der Nachmittag genutzt um sich zu erholen, und Glückstadt mal aus der Sicht eines touristischen Besuchers zu erleben. Auch am Abend war es beeindruckend zu sehen, wie quirlig das Sommerleben in der Nachbarstadt ist.

Der letzte Rudertag war dann wirklich ein Heimspiel. Bei bedecktem Wetter und Windstille ging es mit der Flut die Elbe hoch und hinein in die vertraute Krückau. Um 12 Uhr erreichten die beiden Vierer das ERC-Gelände, wo der Bau des neuen Bootshauses bereits wieder ein Stück vorangeschritten war.

Nach dem Reinigen der Boote gingen alle erschöpft aber sehr zufrieden und voller Eindrücke ausein-ander. Der Dank der Teilnehmer gilt Joachim Jürgensen, der diese Fahrt wieder in bewährter Weise organisiert und geleitet hat.

Claus Carstens

BW und Hochschulmeisterschaft

by Florian (Webmaster)

ERC-Ruderer am Wochenende 04-07.Juli 14 auf dem BW in Rüderdorf sowie bei den Hochschulmeisterschaften in Hannover aktiv.

#1: Beim Landesentscheid in Bad Segeberg vor wenigen Wochen konnten sich Jolin Harksen und Finja Westphal für den Bundesentscheid in Rüderdorf qualifizieren. Leider fiel Jolin verletzungsbedingt aus, aber glücklicherweise konnte mit Sophie Bödeker rasch ein Ersatzfrau nominiert werden. Die in dieser Kombination Bödeker/Westphal nicht eingefahrene Zweiermannschaft schlug sich achtbar. Auf der Langstrecken-Regatta über 3 Km konnte der 13. Rang sowie auf der Bundesregatta (1000m) der 3. Platz in der 3. Abteilung belegt werden. Trainerin Wiebke ist unter den gegebenen Umständen sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
Danke Sophie, dass du so spontan einspringen konntest.

#2: Carina Hein war bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften für die Uni Hamburg auf dem Maschsee in Hannover am Start. Hier schrammte Sie unter tropischen Bedingungen (Wo ist eigentlich Brasilien?)im Leichtgewichts-Frauen-Einer knapp an einer Medailie vorbei und wurde Vierte. Bei den "schweren" Frauen konnte Sie den 5. Platz belegen.
Glückwunsch Carina.

Jürgen Behm

ERC-Doppelvierer siegen in Otterndorf

by Florian (Webmaster)

Auf der Regatta in Otterndorf am 24. und 25. Mai präsentierten sich die Trainingsruderer des Elmshorner Ruder-Clubs bei besten Wetterbedingungen von ihrer besten Seite.

Ganze 9 Siege konnten an diesem Wochenende errungen werden! Besonders der Sieg im Doppelvierer der vierzehnjährigen Mädchen (Jolin Harksen, Finja Westphal, Sarah Hartung, Sophie Bödeker und Steuermann Mattes Behm), sowie der erste Platz unseres neu zusammengesetzten Junior-B-Doppelvierers (Steffen Bollhorn, Lukas Lierk, Julius Ahrens, Till Cleve und Steuerfrau Sophie Böedeker) sorgten für Freude in der Trainingsgruppe.

Zusätzlich zu den Erfolgen im Großboot sicherte sich das Duo Julius Ahrens / Lukas Lierk auch noch einen ersten Platz im Leichtgewichtsdoppelzweier der B-Junioren und Mattes Behm gewann sein Einerrennen in der Altersklasse 12 Jahre.

Für einen tollen Überraschungserfolg sorgte außerdem Erik Henicke, der in seinem allerersten Rennen über die lange 3000m Distanz sogleich zum Sieg ruderte.

Ebenfalls auf die 3000m-Strecke wagten sich Sophie Bödecker (14 Jahre Leichtgewicht) und Jolin Harksen (14 Jahre) jeweils im Einer sowie Nick Dulisch und Mattes Behm im Jungendoppelzweier der Alterklasse 12/13. Alle drei Boote konnten auf der Langstreckendistanz gute Platzierungen erzielen.

Die tadellose Bilanz von Carina Hein, die bei vier Starts auch viermal als erstes über die Ziellinie fuhr, perfektionierte das tolle Gesamtergebnis.

Zu den Fotos zur Regatta geht es hier lang: Fotos Regatta Otterndorf

Ebenfalls am 24./25. Mai fand in Köln die Junioren-Regatta des DRV statt. Dort ging Imke Schmidt für den ERC an den Start. Gemeinsam mit ihrer Partnerin Lena Schröder (Lübeck) qualifizierte sich Imke im Juniorinnenzweier der Altersklasse A durch einen zweiten Platz im Vorlauf für das A-Finale.

Dort belegte das Duo den 5. Platz und erhält sich damit die Chancen auf die Qualifikation zur Juniorenweltmeisterschaft im August.

Als nächstens stehen nun die Internationale-Junioren-Regatta in Hamburg sowie die Landesmeisterschaft in Bad Segeberg auf dem Regattakalender.

Wiebke Fock

Regatta bei Wind und Wetter

by Florian (Webmaster)

Es gibt kein falsches Wetter, nur falsche Kleidung. Dies wurde zum Motto der diesjährigen Bremer Ruderregatta am 10. und 11. Mai 2014, an der die Elmshorner Ruderin Carina Hein (25) teilnahm. Der Samstag war geprägt von viel Regen, der Sonntag von viel Wind. Da dies aber bereits vorhergesagt wurde, erfolgte die Anreise mit entsprechendem Zubehör. Im Gepäck waren Gummistiefel gegen die ausgedehnten Schlammlachen auf der Regattawiese und Zeltheringe, um die Böcke im Boden zu verankern.

Gemeldet waren vier Rennen im Einer bei den A-Seniorinnen (23-26 Jahre). Davon zwei in der Leichtgewichtsklaße bis maximal 59kg und zwei bei den Schwergewichten.

Um kurz vor drei ging es am Samstag mit dem ersten Rennen bei den Leichtgewichten los. Bereits vor dem Start war das Boot durch den Regen schon gut mit Waßer gefüllt. Carina nutzte die Wartezeit, um einen Teil davon mit einem Feudel aus dem Boot zu schaffen. Im Rennen konnte sich Carina in den ersten 500m an die Spitze setzen und gab diesen Platz nicht wieder her. Naß, aber glücklich legte sie am Siegersteg an. Am Abend folgte dann ein Start bei den Schwergewichten. Hier erreichte Carina den dritten Platz.

Am Sonntag bestimmte der heftige Wind das Renngeschehen. Schräg von vorne kommend sorgte er dafür, daß alle Rennen über Sofort-Starts gestartet werden mußten, da sonst die Boote abdrifteten. Auch heute startete Carina zuerst wieder im leichten Einer und konnte sich den zweiten Platz sichern. Im Schwergewichts-Einer am Nachmittag hatte Carina jedoch Pech und stieß durch den seitlichen Wind gegen einer der Bojen. Sie schaffte es immerhin ihren Rückstand auf die deutlich schwereren Konkurrentinnen zu halten.

Carina Hein

45 Ruderer boßeln in Sibirien

by Florian (Webmaster)

Bei klirrender Kälte und strahlender Sonne trafen sich am Sonntag 45 Ruderer, im Alter von zehn Monaten und 77 Jahren zum 10. Boßel-Turnier des Elmshorner Ruder-Clubs in Sibirien.

Bei dieser schon zur kleinen Tradition gewordenen Familienveranstaltung traten sechs Teams in drei Gruppen an. Es galt mit Hartgummikugeln eine Strecke mit möglichst wenigen Würfen zurück zu legen. Sogar die Kleinsten begleiteten die Wassersportler entweder in der Karre oder versuchten sich eifrig im Kinderteam beim Werfen.

Großen Spaß bereitete es den Jüngsten auch, die Kugeln aus den zugefrorenen Gräben zu fischen, sowie Leckereien aus den mitgeführten Bollerwagen zu genießen. Am Ende freuten sich jedoch alle besonders auf den wärmenden Mittagsimbiss in Sibirien, der mit einer Siegerehrung ausklang.

Bis die Ruderer am Sonntag, den 13. April bei der zentralen Auftaktveranstaltung „Schleswig-Holstein rudert“ in Elmshorn wieder aufs Wasser gehen, halten sie sich mit Hallensport, Gymnastik, Kraft- und Ergometertraining fit.

Petra Westphal

Ruder-Frauenpower in Bremen

by Florian (Webmaster)

Elmshorner Ruderinnen Carina Hein, Jessica Liebe und Imke Schmidt"

Vergangenes Wochenende fand in Bremen auf dem Werdersee die 106. Ruderregatta statt. Für den Elmshorner Ruderclub gingen Carina Hein (24) und Imke Schmidt (17) an den Start der 1500m-Strecke. Zudem nahm Jessica Liebe (19) kurzfristig die Einladung der Bremer Ruderinnen an und bildete mit diesen eine Renngemeinschaft.

Zwar prägte die Sonne das Wetter, zugleich jedoch auch ein starker Gegenwind und Wellen. Diese sorgten besonders am Samstag für Herausforderungen.

Carina startete an beiden Tagen jeweils im Leichtgewichts- und Schwergewichts-Einer. Am Samstag erreichte sie in beiden Rennen Platz Vier. Dass sie sich damit nicht zufrieden gab, zeigte sich Sonntag. Dort errang Carina in zwei spannenden Endkämpfen jeweils den dritten Platz und unterlag nur den Kader-Sportlerinnen.

Imke wurde samstags mit ihrer Partnerin aus Mecklenburg-Vorpommern im Riemenzweier Dritte. Am Sonntag schlugen sie jedoch die Zweitplatzierten vom Samstag und sicherten sich den zweiten Platz.

Für Jessica wurde es am Samstag im Doppelvierer Platz drei. Den Doppelzweier entschieden Jessica und ihre Bremer Partnerin mit gutem Abstand zu den Zweitplatzierten für sich. Am Sonntag kam ein zweiter Platz im Zweier hinzu. Im Achter traten Jessica und Imke in verschiedenen Mannschaften gegeneinander an. Am Ende siegte Jessicas Achter mit nur 2 Sekunden Vorsprung vor Imkes.

Somit kehrten alle drei Ruderinnen mit Erfolgen und Sonne im Gepäck zurück.

Carina Hein

10 Siege auf der Regatta in Otterndorf

by Florian (Webmaster)

Wenn die Kleinen von den Großen siegen lernen

Am Samstag, den 18.05. machte sich die Leistungssportgruppe früh morgen auf, um zur diesjährigen Regatta nach Otterndorf zu fahren. Mit dem Bootsanhänger ging es quer über die Elbe nach Wischhafen und schließlich in das allseits für seine schlammige Wiesen bekannte Örtchen Otterndorf. Wettertechnisch sollten wir auch dieses Jahr nicht enttäuscht werden, aber dazu später…

Zunächst hieß es erstmal Boote abladen, Rennvorbereitungen treffen um anschließend motiviert und fit die Rennen dieses Wettkampfwochenendes zu bestreiten. Kurz und gut: Carina hatte am Ende des Wochenendes 4 Siege bei 5 Starts errungen! Jessica schaffte es sogar „Miss 100 %“ zu werden: Sie erlangte in ihrer Renngemeinschaft mit dem Bremer RV bei 3 Starts auch 3 Siege! Somit hatten die beiden Großen unseren kleinen Mädels also alles richtig vorgemacht.

Jolin und Hannah (beide Jahrgang 2000) gelang es im Doppelzweier jedoch leider zunächst nicht in die großen Fußstapfen zu treten. Sie haben in ihren beiden Rennen aber immerhin wichtige Erfahrungen sammeln können. Ab Samstagabend lief es für die Mädchen in ihrer Hauptbootsklasse, dem gesteuerten Doppelvierer, dann aber besser. Angefeuert von ihrem Steuermann Mattes, zeigten Hannah und Jolin mit ihren Partnerinnen Sophie und Sara ein mitreißendes Langstreckenrennen über 3000m!

Weniger mitreißend war bei diesem Rennen die Wetterlage… Pünktlich zum Start der Langstrecke öffnete der Himmel seine Schleusen und schon nach kurzer Zeit hatten sich sämtliche Grünflächen in braunen Schlamm verwandelt, sodass auch die besten Gummistiefel über kurz oder lang kapitulieren mussten. Das katastrophale Wetter schien dem ERC-Mädchendoppelvierer jedoch nichts ausgemacht zu haben: „Das war das geilste Rennen, das wir je gefahren sind“, begeisterte sich die Mannschaft im Ziel.

Nach einer erholsamen Nacht, die wir glücklicherweise in der Otterndorfer Grundschule und nicht im Zelt verbracht hatten, folgte am Sonntag der zweite Wettkampftag. Hier überzeugte der Mädchenvierer nochmals und konnte nach einem siegreichen 1000-Rennen, nun schon den zweiten gläsernen Siegerteller in Empfang nehmen! Außerdem überzeugten Sara und Sophie im Doppelzweier, die als 13jährige Leichtgewichte bei den 14jährigen Schwergewichten einen zweiten Platz erringen konnten.

Aufsehen erregten an diesem Sonntag außerdem noch unsere „Masters-Männer“ als sie mit einem Wanderzweier auf dem Steg erschienen. Die verdutzte Regattaleitung fand die Erklärung, dass Jan, Björn und Steffen sich auf den Weg nach Elmshorn machen wollten, zwar sehr ungewöhnlich, aber auch irgendwie originell.

An Ende dieses ereignisreichen Regattawochenendes kam, was kommen musste: Die Bootsanhänger mussten von tapferen Otterndorfer Landwirten mit ihren riesigen Treckern vom Sattelplatz gezogen werden, da dort jedes andere Fahrzeug einfach nur im Schlamm stecken blieb. Mit Geduld und etwas Zeit sind aber schließlich alle Bootsanhänger wieder auf der Straße gelandet. So erreichten wir am Sonntagabend glücklich wieder Elmshorn und fiebern nun dem nächsten großen Ereignis, der Landesmeisterschaft in Bad Segeberg, entgegen.

Wiebke Fock

Regatta Otterndorf

by Florian (Webmaster)

Am 19. Und 20. Mai war in Otterndorf die zweite Regatta für die ERC Leistungssportler. Am Samstag reisten die 6 Sportler an, auch Eike Schweiger, sonst Trainer und Motivator, wollte sich mal wieder in ein Boot setzen und die Qualen eines Rennens live miterleben. Also startete er im Männer Einer. Am Samstag konnte er einen sicheren 2. Platz errudern. In einem spannenden Rennen erlangten Eike Schweiger und Carina Hein im Mixed-Doppelzweier einen dritten Platz. Carina Hein gewann ihren Einer souverän über die 1000 m.[XXX]

Am Abend stand dann die Langstrecke der Kinder an. Der ERC war wieder mit vier Booten am Start. Natürlich hatten alle noch den Motivationsschub von der Regatta Lübeck im Bauch und man wollte die Leistung mit weiteren Siegen untermauern. Julius Ahrens gelang dies im Leichten Einer der Altersklasse 13 Jahre deutlich. Er deklassierte mit über einer Minute Vorsprung die Konkurrenz. Paul und Steffen mussten sich im Leichtgewichtsdoppelzweier lediglich der starken Konkurrenz aus Emden geschlagen geben und kamen auf Platz 2 ins Ziel. Johann konnte seine Abteilung ebenfalls gewinnen, ist allerdings für die Landesmeisterschafften in Bad Segeberg gewarnt, denn es waren 2 Boote aus SH in anderen Abteilungen schneller. Man darf sich auf einen spannenden Kampf in Bad Segeberg um den Titel freuen.

Am Sonntag ging es bereits um 8:25 Uhr mit dem Männer Einer weiter. Mit einem Kampf im Endspurt konnte Eike das Ziel auf Platz 2 erreichen. Carina Hein gewann ihren Fraueneiner ein weiteres Mal souverän. Im Kinderbereich musste Julius sich auf der 500 m Strecke leider mit Platz 2 begnügen. Paul und Steffen konnten ihr 1000 m Rennen deutlich vor den Gegnern beenden – 1. Platz. Johann ruderte in seinem Rennen am Start aggressiv vorne raus. Diesmal wollte er klar zeigen, wer der Bessere sei. Im Laufe des Rennens wurde er allerdings von seinem Gegner aus Ratzeburg abgefangen und es kam zu einem Kopf an Kopf bzw. Bug an Bug Rennen. Johanns Nerven hielten dem Druck stand und in einem sehr starken Endspurt schob er sein Boot mit einem Bugball Vorsprung als erster über die Ziellinie.

Eike Schweiger