Berichte

Jugendwanderfahrt 2021 auf Fulda und Weser

erstellt von Finja (Jugendleiterin)

In den folgenden Zeilen könnt ihr erneut mit uns auf Wanderfahrt fahren, denn wir wollen euch an unseren Erlebnissen teilhaben lassen.

Vom 19.07. bis zum 25.07. war die ERC-Jugend im Weserbergland unterwegs und bestaunte auf den rund 160 Kilometern von Kassel bis Hameln die umliegenden Hügel, Felder und Bäume. Mit Zelten ausgestattet konnten wir in den örtlichen Rudervereinen unsere Nachtquartiere aufschlagen und dort abends dem DJ aus den Bergen lauschen und am Morgen das Aufstehen genießen, denn Aufstehen ist schön. Die Ruderetappen wurden von Tag zu Tag kürzer und somit wurden auch viele Kilometer gegammelt. Kulinarisch ging es in den Kochgruppen auch vielfältig zu. Beliebt waren wieder Dosenravioli, Nudeln und Pfannkuchen. Aber auch Burger, Hotdogs und Reispfanne standen auf dem Programm. Thüringer Klöße und Guacamole gab es leider nicht.

Die folgenden Erlebnisse der einzelnen Tage wurden von den Jugendlichen in Gruppen selbst verfasst.

Viel Spaß beim Lesen!

19.7. Montag

von Annika, Arved & Christoph

Montagmorgen haben wir uns um 8 Uhr im Bootshaus getroffen, um das Gepäck zu verladen. Martje, Finja und Mathis sind mit dem Transporter samt Bootsanhänger losgefahren und wir sind später als Gruppe zu Fuß zum Bahnhof gelaufen.

In Altona dann ein zweites Frühstück (Brötchen, Döner, KFC); weiter im ICE nach Kassel - Europäische Hauptstadt der Waschbären. Ein weiteres Mal umsteigen und schon waren wir quasi da. Zu Fuß sind wir die letzten 30 Minuten durch Stadt und Park zur Rudergesellschaft Kassel gelaufen.

Nachdem wir den Hänger aufs Grundstück geschoben hatten, haben wir die Boote in unseren Expertengruppen aufgeriggert und das restliche Bootsmaterial verteilt. Anschließend ging es weiter mit einer kleinen Mittagspause (Brot, Katjes, Maoam), Wikingerschach und Frisbee. Letztere landete natürlich auch auf einem Schuppen - Frisbee gerettet und weiter gings mit Baden in der eindeutig zu kalten Fulda. Wieder trocken haben die einzelnen Zeltgruppen begonnen ihre Zelte aufzubauen; einige mit weniger, andere mit mehr Schwierigkeiten.

Endlich, nach einer halben Stunde, standen alle Zelte und auch die letzte Kochgruppe konnte anfangen zu kochen. Aber wo's mit dem Zeltaufbauen nicht klappt, kann auch das Kochen nicht gut gehen, denn während Mathis, Arved und Kjell noch mit ihrem Zelt kämpften, musste Jo feststellen, dass der neue Kocher kaputt war.
Auf Grund eines sich nähernden Gewitter durften wir uns auf dem Balkon des Ruderclubs unterstellen und konnten im trockenen essen. Bis auf ein bisschen Nieselregen sind wir verschont geblieben und so konnte es nach dem Abwasch auf der benachbarten Wiese mit Frisbee und später auch Fußball weitergehen.

Nachtruhe 23 Uhr, aber da hatten wir die Rechnung ohne die Waschbären gemacht, die nachts nicht nur unseren Müll ausgebreitet, sondern auch in Zelte gekrabbelt sind. So mussten in dieser Nacht nicht nur Lukas' Handy (das den Weg ins Wasser gefunden hatte), sondern auch Schlaf und Paulas Cashewkerne dran glauben.

20.07. Dienstag

von Clemens, Emelie & Franca

Der heutige Tag startete etwas anders als geplant. Eigentlich sollte unsere erste Ruderetappe von Kassel nach Hann. Münden das Highlight des heutigen Tages werden. Dass diese jedoch Konkurrenz bekommen sollte, merkten die Ersten schon in der Nacht auf den Dienstag. Es begann um 4 Uhr mit einem „Ahh, hier ist eine "Katze" im Zelt“, gestohlenen und aufgefutterten Cashewkernen, einem aufgerissenen Müllsack, dessen Inhalt liebevoll über dem Platz verteilt wurde und endete mit einem Kratzen in der Mülltonne. Die Warnung, es gäbe Waschbären, wurde erfüllt.

Nachdem wir um 7:15 Uhr vom Guten Morgen Song geweckt wurden, welcher auf keiner guten Wanderfahrt fehlen darf, bekamen auch die Letzen mit, dass ein Waschbär unser Lager „überfallen“ hatte und nun in einer der Mülltonnen hockte. Schnell war klar, der Waschbär muss befreit werden.

Nachdem dies erledigt war, machten wir uns auf dem Weg zum nächstgelegenen Corona Testzentrum. Nach 30 min Fußmarsch mit Sightseeing kamen wir an. Es lässt sich sagen, dass das Testzentrum vermutlich nicht an so große Gruppen, sowie das Ausdrucken der Ergebnisse, gewöhnt war. So musste sich das Frühstück etwas verzögern, aber immerhin waren wir alle negativ :).

Nach solch einem ereignisreichen Morgen konnten wir mit abgebauten Zelten, bepackten Transporter und gestärkt die Boote ins Wasser bringen. Die Fahrt auf der Fulda hatte begonnen. Heute sollten wir 29km mit vier Schleusen überwinden. Letzteres war für einige von uns noch komplettes Neuland.

Schon nach wenigen Kilometern mussten wir Halt machen und die Boote umtragen, die eigentliche Schleuse war auf Grund von Erneuerungen gesperrt. Mit geballter Kraft waren die schweren Wanderfahrtsboote doch schnell auf der anderen Seite und wir konnten weiter rudern. Bis auf eine Schleuse, die Probleme machte, wodurch wir sehr lange warten mussten, klappte das Prozedere bei den nächsten Schleusen entspannter. Als wichtige Regel für Schleusen gilt: Musik aus (die darf ansonsten nicht fehlen), damit wir uns alle gut verständigen können und diese schwierigeren Stellen sicher überqueren.

Gegen frühen Abend kamen wir, einige mehr und andere weniger erschöpft, am Mündener Ruder Verein an.
Nachdem die Zelte aufgebaut wurden, verbrachten wir den Abend mit Wikinger-Schach, Baden, Frisbee und Kartenspielen, bis wir anfingen zu kochen. Von Wraps, über Ravioli und Burger, sowie Gemüsepfanne war einiges vertreten.

Noch kurz bevor die Nachtruhe in den Zelten eintreten sollte, machte ein Teil der Gruppe einen Ausflug durch Hann. Münden zur nächst gelegen Brücke, um sich den weiteren Verlauf der Fulda anzuschauen und vielleicht schon einen Blick auf das Wehr, welches sich an der Mündung des Flusses in die Weser befindet, zu erhaschen. Nach ihrer Rückkehr und dem Zähneputzen wurde es bald Still in den Zelten und wir erholten uns für den nächsten aufregenden Tag. Auch weitere Waschbär Besuche blieben uns erspart.

21.07. Mittwoch

von Jasper, Jolina & Julian

Auf ein Neues wurden wir mit unserem Lieblingslied "Aufstehen ist schön" geweckt. Nachdem wir alle annähernd wach waren, haben wir gefrühstückt, unsere Sachen zusammengepackt und die Zelte abgebaut. Anschließend haben wir die Tour besprochen, welche 47km lang werden würde, und es wurde die Bootseinteilung verkündet. Beim Ablegen und beim aufs Wasser gehen mussten wir uns dann etwas beeilen, damit wir noch durch die Schleuse durften ohne 1½h warten zu müssen. Das haben wir ohne Probleme geschafft und danach begann der Weg auf der Weser. Ab dem Zeitpunkt, als uns die Strömung supported hat, war es entspannter und wir haben ein paar Kanuten genervt.

Auf dem Weg bis zur Mittagspause sind wir mehr oder weniger viel gerudert, wobei leider ein Skull zu Bruch ging. An einem Campingplatz haben wir dann nach ca. 20km eine Pause gemacht, wo wir auch wieder auf den Landdienst getroffen sind. Als wir uns ein bisschen erholt hatten, den Skull notdürftig repariert haben, haben wir uns wieder aufs Wasser begeben und uns an die zweite Hälfte unsere Etappe gemacht. Auf dem Weg passierten wir eine etwas kompliziertere Fähre und kamen letztendlich am Campingplatz in Bad Karlshafen an.

Dort hatte uns der Landdienst bereits einige Zelte aufgebaut, weshalb wir auch direkt mit dem Kochen anfangen konnten. Gegessen wurden Nudeln, Wraps und es wurde gegrillt. Nach dem Abendessen haben wir uns noch auf eine Wanderung zum Hugenottenturm, auf der anderen Weserseite, begeben.

Einige haben das als 2. Sporteinheit genutzt und sind den Berg hoch gesprintet (und auch wieder runter). Vom Turm aus hatten wir einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt und die Weser. Als wir wieder an unserem Lager angekommen sind haben wir noch eine kleine Runde Schwimmen gespielt und sind anschließend schlafen gegangen.

22.07. Donnerstag

von Kjell, Lene & Lukas

Morgens sind wir um 7 Uhr in Bad Karlshafen aufgestanden. Wir mussten uns beim Aufstehen, Zusammenpacken der Sachen und Zelte abbauen beeilen, da wir pünktlich an unserem Ziel ankommen mussten, um dort gemeinsam einen Corona-Test zu machen.

Nach dem Frühstück sind wir dann um 9:30 Uhr losgefahren. Nachdem wir eine Zeit lang auf der Weser gerudert sind, oder uns von der starken Strömung treiben lassen haben, haben wir dann um 12:30 Uhr an dem Ruderclub in Höxter angelegt, um eine kleine Mittagspause zu machen. Wir haben unsere Brote gegessen, geredet und Wikinger-Schach gespielt. Anschließend sind wir wieder abgelegt und weitergefahren und um 14:30 Uhr an unserem Ziel, dem Ruderclub in Holzminden, angekommen.

Beim Heraustragen der Ruderboote ist der relativ kleine Steg durch das große Gewicht der Boote und uns 20 Personen untergegangen, sodass wir bis zu den Knien nass wurden und befürchteten durch die starke Strömung davon gespült zu werden. Um 15:30 Uhr sind wir dann zu einem Corona-Testzentrum gegangen und haben uns alle testen lassen. Alle waren glücklicherweise negativ!
Als wir kurz danach wieder bei dem Ruderclub angekommen sind, haben wir uns wegen der hohen Temperaturen in den Schatten gesetzt und Eis gegessen.

Als es Abend und somit auch etwas kühler wurde, haben wir unsere Zelte aufgebaut und das Abendessen, was in diesem Fall selbstgemachte Burger oder Nudeln waren, vorbereitet. Danach haben wir gegessen und im Anschluss Ball- und Kartenspiele gespielt, bis wir dann am späten Abend in unsere Zelte gegangen sind.

23.07. Freitag

von Martje, Mathis & Melwin

Wir konnten wieder etwas ausschlafen. Zumindest bis 8 Uhr und dann wurden wir von Farid Bang, Big Andi und dem wunderschönen Lied "Aufstehen ist schön" geweckt.

Nach einem leckeren Frühstück ging es dann ans Zelte abbauen und Boote klarmachen. Dies war, wie gestern auch schon, eine kleine Herausforderung am Morgen. Denn der Steg schien nicht für das Gewicht von einem Vierer und 20 Leuten gemacht zu sein… mit der schnell strömenden Weser bis zu den Knien, haben wir dann die Boote zu Wasser gelassen und konnten unsere 30km Etappe beginnen.

Unser Ziel war heute der Ruderverein in Bodenwerder. Da wir heute keine wichtigen Termine mehr hatten, haben wir uns zu Barken geformt und konnten die Kilometer gammeln… Einige Hürden mussten wir auf der Strecke allerdings auch überwinden. Das Boote zu Wasser lassen hat wohl noch nicht gereicht… nach knapp 11 Kilometern mussten wir die Fähre in Polle passieren, welche überall als Unfallschwerpunkt angekündigt war und wovor wir mehrmals gewarnt wurden. Doch auch die konnten wir erfolgreich und sicher meistern und konnten danach direkt wieder weitergammeln…
Den Rest der Strecke vergnügten wir uns mit Wasserschlachten, Capture The Flag und natürlich Schlagern, die lauthals mit gegrölt wurden (mittlerweile waren auch alle einigermaßen textsicher) :)

Angekommen in Bodenwerder haben wir die Boote aus dem Wasser geholt und die ersten Zelte aufgebaut. Anschließend wurde Spikeball gespielt, entspannt oder es wurden Garnelen fürs Abendessen aus der Weser gefischt.
Zum Abend hin wurde in den Kochgruppen gekocht. Es gab Wraps, gebratene Garnelen (5), Fleisch vom Grill und einen riesigen Berg an Pfannkuchen (es blieben keine Reste…). Danach haben wir Wizard und andere Kartenspiele gespielt und um 00:00 Uhr haben wir auf Anni angestoßen und ihr zu ihrem 18. Geburtstag gratuliert. Dann ging es aber auch schon ins Bett (einige im Zelt und einige draußen), da die richtige Party erst morgen steigen wird.

24.07. Samstag

von Mika, Niclas & Paula

Nachdem wir in Annis Geburtstag reingefeiert haben und einige von uns draußen geschlafen haben, ging der Tag für uns ganz entspannt um 10.00 Uhr los. Bevor wir die kürzeste Etappe der Tour antraten, wurde uns bei der Vorbesprechung erzählt, es käme eine sehr gefährliche Stromschnellen auf uns zu, von der die meisten am Ende nicht einmal irgendetwas mitbekommen haben. Aber wir sind immerhin an einem atemberaubend schönen Atomkraftwerk vorbeigerudert bzw. getrieben. Kurz vorm Ziel nahm der Bootsbetreib auf der Weser erheblich zu, so blieb es nicht aus, dass wir die ein oder andere Welle abbekamen. Leider endete das für Mathis im Wasser und seine manuelle Schwimmweste war auf einmal doch automatisch.

Nichtsdestotrotz erreichten alle das Ziel und das Anlegen war aufgrund der geringeren Strömung nicht mehr ganz so stressig, wie an fast allen anderen Anlegestelle zuvor.
Nachdem wir angelegt und die Boote rausgenommen hatten, haben wir begonnen diese abzuriggern und auf den Hänger zu laden. Als die Zelte etwas später aufgebaut waren, sind wir nochmal runter zum Steg um dort baden zu gehen. Nach dem Baden sind alle Duschen gegangen, und da es nur warmes Wasser gab, wenn man dafür bezahlte, hatte Clemens die grandiose Idee das Waschbecken überlaufen zu lassen und darunter zu duschen.

Am Abend haben wir dann, trotz Regen, Annis Geburtstag mit Pizzaparty im vollem Ausmaße gefeiert.
Die Fahrtenleitung hat dafür extra Kuchen, Kerzen, Snacks, Sekt und Softdrinks besorgt. Zwischendurch hat sich die Schwimmweste von Rasmus ausgelöst. An diesem Abend haben wieder manche im Freien geschlafen. Trotz des blöden Wetters an diesem Tag, war es ein sehr schöner und lustiger letzter Abend der Wanderfahrt, der bis spät in die Nacht mit qualitativ hochwertigen Liedern begleitet wurde.

Man ignoriere das Chaos im Hintergrund. ;)

25.07. Sonntag

von Rasmus, Sarah & Vicky

Am letzten Tag unserer Wanderfahrt begann der Tag nach einer sehr kurzen Nacht, die ein Teil der Gruppe draußen verbracht hat, so gegen 9:00 Uhr. Wir wurden, wie jeden Morgen, von Flo und Finja mit einem schönen Guten Morgen Lied geweckt. Damit war das das Aufstehen gleich viel schöner. Nach dem Aufstehen ging es wie immer an Aufräumen und Frühstücken. Nachdem das ganze Gepäck in den Transporter geladen wurde, machte sich ein Großteil der Gruppe auf den Weg zum Bahnhof.

Flo, Vicky und Annika fuhren den Weg bis nach Hause mit dem Transporter und dem Bootsanhänger. Im Zug wurde entweder geschlafen oder lustige Denkspiele gespielt, die einige doch die gesamte Fahrt über beschäftigten. Da ja immer etwas schief gehen muss, hat einer aus der Gruppe sein Handy in der Bahn liegen gelassen und natürlich lief auch beim Transporter nicht alles glatt. Aufgrund von Stau auf fast der gesamten Strecke, sind wir statt den geplanten 3,5 Stunden, ganze 7,5 Stunden gefahren. Die Zeit wurde mit lautem Singen und Essen verbracht. Die Zeit bis der Transporter und die Boote dann endlich im Ruderclub ankamen, wurde natürlich sinnvoll mit Baden, Eis essen und Tischkicker spielen tot geschlagen.

Als der Bootstransport endlich da war, wurden die Boote nur noch sauber gemacht und wieder in die Halle gebracht. Mit einer abschließenden gemeinsamen Pasta Party wurde die Wanderfahrt abgeschlossen. Und so war die erste Woche unseres Sommerprogramms auch schon rum.

Jasper König gewinnt Goldmedaille auf Deutschen Jugendmeisterschaften für den ERC

erstellt von Peter (Vorsitzender Verwaltung)

Auf den Deutschen Jugendmeisterschaften in Essen hat Jasper König vom ERC am vergangenen Wochenende die Goldmedaille im Leichtgewichts-Doppelvierer mit Steuermann der 15/16-jährigen Junioren gewonnen. Jasper ruderte im Boot des Ruderverbandes S-H zusammen mit Ruderkameraden aus Kappeln, Ratzeburg und Rendsburg (Stm). Die Mannschaft zeigte von Beginn der Meisterschaft eine sehr starke Leistung. Nach Siegen im Vorlauf und im Halbfinale gewannen sie das Finale mit drei Längen Vorsprung vor der Konkurrenz. Ein toller Erfolg für alle Beteiligten.

Jolina Westphal vom ERC erreichte in zwei Bootsklassen das Finale und ruderte im Doppelvierer bei den 15/16-jährigen Juniorinnen auf den vierten Platz knapp am Treppchen vorbei. Der Weg in das Finale führte sie im Vierer des Ruderverbandes S-H zusammen mit Ruderkameradinnen aus Kappeln, Rendsburg, Lübeck und Schleswig (Stf.) über einen zweiten Platz im Vorlauf und einen zweiten Platz im Halbfinale.

Im Doppelzweier gewann Jolina zusammen mit Emma Goschütz vom Rendsburger RV ihren Vorlauf und ihr Halbfinale und belegten als einzige Mannschaft des jüngeren Jahrgangs im Finale den 5. Platz.  

Wir gratulieren Jasper und Jolina ganz herzlich zu den Erfolgen.

Digitaler Obmanns- und Steuermannsausbildung aus Elmshorn

erstellt von Peter (Vorsitzender Verwaltung)

Am ersten digitalen Obleute- und Steuerleute-Lehrgang wurden in den vergangenen Wochen an fünf Abenden 57 Ruderinnen und Ruderer aus 10 Vereinen (Bad Schwartau, Elmshorn, Geesthacht, Kelheim, Kiel, Lübeck, Mölln, Preetz, Bad Segeberg) zur Sicherheit im Ruderboot geschult.

Aufgrund der aktuellen Lage konnte der alle zwei Jahre stattfindende Ob- und Steuerleute-Lehrgang nicht in Präsenzform durchgeführt werden. Der ERC hatte sich daher kurzfristig entschieden, den Lehrgang in digitaler Form anzubieten.

In verschiedenen Referaten erfuhren die Sportler alles Wissenswerte zur Sicherheit im Rudersport. Folgende Themen wurden behandelt: Verantwortung im Ruderboot, richtiges Steuern, Gefahrenquellen, Staustufen richtig überwinden, Kommunikation und die richtige Vorgehensweise in der Anfängerausbildung, Rudertechnik, Schifffahrtszeichen, Ausweichregeln, Schallzeichen, Betonnung sowie Material- und Bootskunde.

Die Lehrgangsinhalte wurden auf fünf Abende zu je zwei Stunden verteilt und über das Programm Microsoft Teams den Teilnehmern näher gebracht.

Ein großes Kompliment geht an die Teilnehmer, die nahezu komplett an allen fünf Terminen teilgenommen haben. Vielen Dank auch an dieser Stelle den Referenten Sophie Bödeker, Finja Westphal, Svenja Fock, Thorben Inselmann, Axel Wagner, Eike Schweiger sowie Florian Busch für den IT-Support.

Allen neuen Ob- und Steuerleuten immer eine gute Fahrt sowie die nötige Handbreit Wasser unter dem Kiel.

Peter Westphal

Oste Wanderfahrt 2020

erstellt von Uwe (Vorsitzender Finanzen)

Vom 21.07. bis zum 25.07.2020 waren 4 Elmshorner und einem Itzehoer Gast Ruderer auf Wanderfahrt auf der Oste. Wir, das sind Joachim, Jürgen, Helmut, Wolfgang und Uwe, planten die Oste von Bremervörde bis zur Mündung und dann über die Elbe und die Krückau nach Elmshorn zu rudern. An dieser Stelle schon ein herzliches Dankeschön an unseren Fahrtenleiter Joachim.

Am Dienstag fuhren wir mit unserem Bootsanhänger und unserer Elveshörn mit der Fähre über die Elbe, dann weiter bis zum Bootshaus des TSV Bremervörde und machten am Nachmittag das Boot reisefertig.

Die Ruderstrecke führte uns auf der Oste zunächst am Mittwoch von Bremervörde nach Großenwörden = 37 km und am Donnerstag von Großenwörden nach Neuhaus = 30 km.

In Neuhaus hat uns insbesondere der malerische Ortskern mit dem Brauhaus gefallen und die Deichstraße mit der Bebauung direkt auf der Deichkrone, sowie den vielen kleinen und großen Brücken, welche dem Flecken auch den Beinamen „Venedig des Nordens“ eingebracht hat.

Für Freitag war dann geplant von Neuhaus nach Glückstadt und für Samstag von Glückstadt nach Elmshorn zu rudern. Leider machte uns der Wind einen Strich durch unsere Planung. Wir hatten Windstärke 5 in Böen 6, dann ist eine Elbquerung leider nicht möglich. Da keine Besserung in Sicht war ruderten wir zurück nach Hemmmoor = 20 km, holten unseren Bootsanhänger, verluden unser Boot und fuhren dann mit dem Gespann zur Jugendherberge in Glückstadt zwecks Übernachtung.

Am Samstag war immer noch zu viel Wind für eine Elbfahrt und so fuhren wir eben mit dem Auto nach Elmshorn zurück.

Es war eine schöne Wanderfahrt, wenn auch etwas verkürzt.

Uwe Janzen

Berliner Gewässer

erstellt von Admin

Vom 23.06. bis zum 27.06.2019 waren 10 Elmshorner Ruderer/innen Gäste im Berliner Ruderverein ESV Schmöckwitz. Wir, das sind Uwe, Angela, Jürgen und Telse, Rita, Amelie, Jörg, Silke, Susanne und Thomas hatten ein festes Quartier im Bootshaus des ESV. Mit 2 Vierern erkundeten wir dann die verschiedenen Seen. An dieser Stelle schon ein herzliches Dankeschön an unseren Fahrtenleiter Jörg.

In Schmöckwitz befindet sich der südlichste Punkt des Bezirks Treptow-Köpenick und somit von Berlin, dieser liegt im Zeuthener See. In der Mitte des länglichen Sees verläuft die Grenze zwischen Berlin und Brandenburg.

Unsere Touren führten uns am Montag über den Seddinsee, den Großen Müggelsee, den Goosener Kanal, die Dahme und den Langen See zurück zum Ruderverein. Diese Tour ist die Große Umfahrt, 34 Ruderkilometer waren zu erbringen. Mittagsrast machten wir am Ausgang des Großen Müggelsees beim Friedrichshagener Ruderverein. Bei den herrschenden hochsommerlichen Temperaturen waren wir dann auch froh, das Bootshaus erreicht zu haben.

Am Dienstag, wieder Temperaturen bis zu 35 Grad, ruderten wir dann zuerst nochmals über den Seddinsee, den Goosener Kanal und dann weiter über den Dämeritzsee zum Ruderverein Erkner. Dort längere Mittagsrast, dann weitergerudert über den Flakensee. Am Flakensee wurde auch eine längere Badepause eingelegt. 24 Kilometer betrug dann diese Etappe.

Am Mittwoch lag die Temperatur bei 38 Grad, an eine längere Tour war also nicht zu denken. Um 9 Uhr waren wir aber auf dem Wasser. Diese Tour führte dann über den Oder-Spree-Kanal, den Großen Zug und den Zeuthener See zurück zum Bootshaus. Um 12.30 Uhr endete dann der Ausflug, mehr war dem Kreislauf der Teilnehmer auch nicht zuzumuten.

Unser morgendliches Frühstück hatten wir als Selbstversorger im Ruderverein, abends suchten wir dann Restaurants in Bootshausnähe auf.

Am Donnerstag traten wir dann bei lauschigen 18 Grad die Heimreise an. Angela, Susanne und Thomas waren wieder Bahnfahrer, die restlich Teilnehmer fuhren wie auch bei der Anreise in Fahrgemeinschaften zurück nach Elmshorn.

Berlin ist immer wieder eine Ruderreise wert.

Thomas Maack

Platz 5 auf den Deutsche Jugendmeisterschaften 2019

erstellt von Martje (1. Jugendbeisitzerin)

Vom 19.06. bis zum 23.06.2019 fanden in Brandenburg an der Havel die Deutschen Jugendmeisterschaften auf dem Beetzsee statt. Dieses Jahr ging es für mich zusammen mit meinen Ruderkameradinnen Inken (RGG Kiel), Anna (RG Kassel) und Neele (Vegesack RV) im leichten Juniorinnen-Doppelvierer ohne Steuermann der Altersklasse A (17 und 18 Jahre) an den Start.

Gemeinsam mit der RGG Kiel reiste ich am Mittwoch nach Brandenburg, wo wir bereits am Abend noch eine kleine Runde im Vierer trainierten. Mit einem Mannschaftsgewicht von durchschnittlich 55kg ging für uns dann am Donnerstag im Vorlauf über eine Strecke von 2000m. Im Vorlauf belegten wir in einem 5-Bootefeld den 3. Platz und verpassten somit leider den direkten Einzug ins Finale um nur fünf Sekunden mit einer Zeit von 7:08.28.

Um trotzdem im Finale mit dabei sein zu können, mussten wir uns am Freitag über den Hoffnungslauf ins Finale rudern. Dazu mussten wir den ersten oder zweiten Platz belegen. Diesen konnten wir mit einer Zeit von 7:02.14 gewinnen und waren somit am Sonntag im Finale gesetzt. Der Hoffnungslauf war unser stärkstes Rennen und motivierte uns für das nun anstehende Finale.

Nach einem entspannten Ruhetag erreichten wir dann am Sonntag im Finale einen 5. Platz mit einer Zeit von 7:06.93. Auch wenn es für eine Medaille nicht ganz gereicht hat, sind wir mit der Platzierung und unserer Leistung im Finale zufrieden. Zuvor sind wir bereits auf den Juniorenregatten in Köln und in Hamburg sowie bei der Bremer Ruderregatta gestartet, um Rennerfahrung zu sammeln und uns für die Meisterschaft vorzubereiten.

In Köln erreichten wir nach einer Panne am Start den 6. Platz, in Hamburg konnten wir uns einmal den 2. und einmal den 3. Platz sichern und in Bremen kamen wir zweimal als 3. Boot ins Ziel. Zudem trainierten wir an den freien Wochenenden in Bremen und Lübeck zusammen mit unseren Trainern Dennis (RGG Kiel) und Peter (Vegesacker RV).

Hier ein Link zu dem Finale (mein Vierer ist in Teil 3 ab 1:26 auf Bahn 1 zu sehen):
https://sportdeutschland.tv/rudern/re-live-deutsche-meisterschaften-u17-u19-u23-tag-2?autoplay=true&playlistId=2

Wanderfahrt auf den 5 Seen in Österreich

erstellt von Admin

Wanderfahrt auf den 5 Seen in Österreich, vom 25. Mai bis 01.Juni unternahmen zehn Ruderer/innen des Elmshorner Ruder-Clubs ( Jürgen u. Hannelore, Hanna u. Joachim, Renate u. Uwe, Jutta u. Helmut sowie Telse u. Jürgen) eine von Joachim und Uwe organisierte Wanderfahrt auf fünf Seen ( Wolfgangsee, Mondsee, Attersee, Traunsee u. Grundlsee ) im Salzburger Land.

Am 25.05. fuhren wir mit dem Zug zum Helmut Schmidt Flughafen in Hamburg um nach München zu fliegen und um dann mit zwei Leihwagen zu unserem Hotel nach Sankt Gilgen zu fahren.

Die Wanderfahrt war so organisiert, dass wir jeden Morgen vom Hotel aus zu einem der fünf Seen fuhren und uns dort von dem jeweils ansässigen Ruder Club zwei Boote ausgeliehen und diese dann abends wieder abgegeben haben. Insgesamt haben wir 93 km gerudert.

Die Wassertemperatur bewegte sich zwischen 12 und 13 Grad Celsius. Wetterumschwünge finden oft binnen weniger Minuten statt, und Gewittern können heftige Stürme vorausgehen. Von den Bergen führen Fallwinde zu unerwarteten thermischen Veränderungen. Wenn also entsprechende Warnungen durch Lichtzeichen an den Ufern angezeigt werden, sollte der See unverzüglich verlassen werden. Auch wir mussten auf der Rückfahrt kurz vor dem Ruder Club auf dem Attersee erfahren wie schnell ein Boot durch starken Wellenschlag vollschlagen kann, gekentert sind wir aber nicht.

Der Wolfgangsee, ( am 26.05. berudert ) liegt ca. 35 km östlich von Salzburg. Er hat eine Fläche von 13 km², eine Länge von 10 km, eine größte Tiefe von 104 mtr. und sein Seespiegel liegt auf 538 mtr. Vom See aus konnten wir auch das Hotel Im Weissen Rössl bewundern. Wie vielleicht die älteren Ruderer/innen wissen wurde 1952 hier der gleichnamige Film mit Johannes Heesters gedreht.

Der Mondsee ( am 27.05. berudert ) ist ein See im oberösterreichischen Salzkammergut. Markant ist hier die Drachenwand ( Höhe 1.176 mtr. ), welche am Südwestufer emporragt. Der See hat eine Fläche von 14 km², eine Länge von 11 km, eine größte Tiefe von 68 mtr. und sein Seespiegel liegt auf 481 mtr.

Der Attersee ( am 28.05. berudert ) ist ein See ebenfalls im oberösterreichischen Salzkammergut. Er hat eine Fläche von 46 km², eine Länge von 19 km, eine größte Tiefe von 169 mtr., sein Seespiegel liegt auf 469 mtr. und er ist der größte zur Gänze in Österreich liegende See.

Die Ufer des Traunsees ( am 30.05. berudert ) werden vom mächtigen und markanten Traunsteinmassiv (1691 m) und anderen schwer zugänglichen Bergstöcken beherrscht. Er hat eine Fläche von 24 km², eine Länge von 12 km, eine größte Tiefe von 191 mtr. und sein Seespiegel liegt auf 422 mtr.

Der Grundlsee (am 31.05. berudert) ist ein Alpensee im steirischen Teil des Salzkammergutes. Er hat eine Fläche von 4,22 km², eine Länge von 5,7 km, eine größte Tiefe von 64 mtr. und sein Seespiegel liegt auf 708 mtr. Sein Wasser ist glasklar und hat Trinkwasser Qualität.

Am 29.05. besuchten wir u.a. das Welt älteste Schaubergwerk Hallein im Salzburgerland. Hier haben Bergmänner schon vor über 2.500 Jahren einen Schatz ans Tageslicht gebracht. Sehenswert in diesem Bergwerk ist die Babara-Kapelle mit einem aus reinen Salzsteinen gefertigten Altar. Mit einer Grubenbahn und zwei Bergmannsrutschen gelangten wir tief in den Berg hinein um dann mit einem Boot einen unterirdischen See, mit einer effektvollen Lichtshow, zu überqueren.

Gewohnt haben wir in dem Seehotel Garni Wenglhof in Sankt Gilgen am Wolfgangsee. Die überaus freundliche Gastwirtsfamilie überließ uns abends den Frühstückraum zur freien Benutzung. Hier haben wir abends, nach den Rudertouren, zusammen gesessen und bei einigen Absackern den Tag Revue passieren lassen oder auch Sequence gespielt.

Eine rundum gelungene Wanderfahrt.

Uwe Janzen

2 Norddeutsche Meisterinnen auf dem Ruderergometer

erstellt von Peter (Vorsitzender Verwaltung)

Auf den 19. Norddeutschen Meisterschaften im Ergometer-Rudern in Rendsburg gewannen die Athleten des ERC zwei Meistertitel.

Carina Hein gewann den Titel bei den Leichtgewichts-Frauen in der Altersklasse der 19-29-jährigen. Für die 2000 Meter Strecke benötigte Carina eine Zeit von 7:48 Minuten und gewann damit mit 10 Sekunden Vorsprung vor der zweitplatzierten vom Alster-Ruderverein Hanseat Hamburg.

Jolina Westphal gewann den Titel in einen sehr spannenden Rennen in der Altersklasse der 13-jährigen Mädchen über die 1000 Meter-Strecke mit einem Vorsprung von 1,1 Sekunden vor dem Rendsburger Ruderverein.

Freuen konnte sich auch Alexander Wiehe, der bei den 15/16-jährigen Junioren einen ersten Platz in der Leistungsklasse 3 über die 500-Meter-Strecke erreichen konnte.

Den Sprung auf das Treppchen schaffte auch Martje Westphal, die einen dritten Platz bei den 17/18-jährigen Juniorinnen in der Leichtgewichtsklasse über die 2000-Meter-Strecke erreichte.

Außerdem zeigten Annika Bunk und Victoria Teichmann gute Leistungen auf der 1500-Meter-Strecke bei den 15/16-jährigen Juniorinnen.

Herzlichen Glückwunsch.

Seniorenwanderfahrt auf der Mosel

erstellt von Admin

Vom 06.09. bis 13.09. fand die diesjährige traditionelle Wanderfahrt mit 15 Senioren (67 bis 82 Jahre) des Elmshorner Ruder-Clubs statt. Hierbei wurde die Mosel von Schweich bis Senheim mit einer Barke berudert.

Beim Ruderboot Typ Barke handelt es sich um ein langes, breites und flaches Boot, das von 8 Riemen-Ruderern (4 Steuerbord- und 4 Backbordruderern) bewegt wird. Zwischen den Backbord- und Steuerbordruderern befindet sich ein begehbarer Mittelgang. Auf der Steuerbank finden bis zu 3 Steuerleute Platz. Gewicht: ca. 600 kg, Abmessungen: Länge: ca. 11 m,  Breite ohne Ausleger: ca. 1,65 m.

Während der Wanderfahrt wurde täglich eine selbstbedienbare Bootsschleuse mit Stauhöhen zwischen 6 und 9 Metern und rudertechnisch waren zwischen 18 und 26 km zu bewältigen.

Die Mosel ist ein langsam fließendes Gewässer in einer malerischen Kulisse mit vielen Relikten aus dem Mittelalter, der Kelten und Römerzeit mit Steilhängen und satten grünen Weinbergen.

Gewohnt haben wir in 4 verschiedenen Hotels. Als Höhepunkte können die täglichen Rudertouren bei allerschönstem Wetter, eine Weinprobe in Bernkastel im Weingut Leo Schwab sowie der Ausflug zum Kloster Machern mit Spielzeug Museum genannt werden.

Eine rundum gelungene Wanderfahrt.

Uwe Janzen

Wanderfahrt auf der Lielupe in Lettland

erstellt von Admin

Vom 13.08. bis 21.08. nahmen fünf Ruderer/innen (Amelie, Telse, Jürgen, Renate u. Uwe) an einer von Hans Heinrich Busse (Rudergesellschaft Hansa Hamburg) organisierten Wanderfahrt in 5 Gigvierern teil.

20 weitere Ruderer/innen kamen aus Hamburg, Münden, Köln, Benrath, Schwerin, Berlin und Klosterneuburg bei Wien. Begleitet wurde die Fahrt von Rokas Galubauskas zur Unterstützung für die Technik und für den Landdienst.

Lettland, das mittlere der drei baltischen Länder, besitzt wenig beruderbare Reviere. Der große Strom Daugava, dieser fließt aus Südosten aus Russland kommend bei Riga in die Ostsee, ist an mehreren Stellen dafür geeignet, außerdem die vom Süden des Landes – fast von der Litauischen Landesgrenze kommende Lielupe . An diesen Flüssen befinden sich die fünf Ruderklubs oder Ruderstützpunkte des Landes.

Unsere Wanderfahrt führte uns bei allerschönstem, teilweise zu heißem Wetter, über 135 Kilometer auf dem Fluss Lielupe von Stalgiene über Jelgava, Jurmula und Riga bis nach Kiszezers. Auch haben wir einen Ausflug auf die absolut ruhige Ostsee, verbunden mit Baden, gewagt.

Im wunderschönen Riga wurde ein Kulturtag mit Stadtführung eingelegt. Besonders interessant ist die Geschichte, mit dem Hin- und Her zwischen Ost und West, des Landes. Riga steht auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes und ist mit seinen mittelalterlichen Gebäuden in der Altstadt z.B. der St. Petri Kirche, dem Schwarzhäupterhaus und den vielen Jugendstilvillen besonders sehenswert. Auch den Zentralmarkt, hier gibt es 5 thematisch geordnete Markthallen mit Fisch, Fleisch, Milchprodukten, Obst und Gemüse, haben wir besucht und die besondere Atmosphäre in uns aufgenommen.

Gewohnt haben wir in 2 verschiedenen Hotels (in Jelgava und in Jurmula). Jūrmala, hat einen ca. 26 km langen weißen Ostseesandstrand. Hier haben wir abends, nach den Rudertouren, zusammen gesessen und die Sonnenuntergänge und einige Absacker genossen.

Überall, sowohl in den Städten als auch auf dem Lande, wurde viel Geld ( z.T. aus Brüssel ) in die Infrastruktur und in die Kultur investiert.

Eine rundum gelungene Wanderfahrt.

Uwe Janzen