Berichte

Bericht: 24h Ergo-Challenge

erstellt von Finja (Teamleiterin Jugend)

Von 17 bis 17 Uhr sorgten am Freitag und Samstag 47 Ruderer und Ruderinnen des ERC im Alter von 11 bis Ü 80 dafür, dass das Ergo nicht still stand. Die 24 Stunden waren aufgeteilt in halbstündige Intervalle, die bei Bedarf auch noch weiter aufgeteilt werden konnten. So wurden über die 24 Stunden insgesamt 308.010 Meter errudert.


Das Beiprogramm bestand am Abend aus Pizza und Spielen wie Tischkicker und Singstar, in der Nacht aus MarioKart und verschiedenen Filmen, vormittags aus einem leckeren Frühstück und Mittags aus Würstchen vom Grill und Versteckspielen. Zum Endspurt am Nachmittag gab es schließlich noch leckere Waffeln und Kuchen.

Mit wenig Schlaf, vielen geruderten Metern auf dem Ergo und einem netten Beisammensein von Groß und Klein verbrachten wir so gemeinsam 24 lustige Stunden.

Bei unserer Siegerehrung am Ende der 24h Ergo Challenge konnten wir bei großem Publikum unsere Schnellsten ehren. Die Ergebnisse könnt ihr hier nachschauen:

Gesamtsieger:
Malte Hein: 8.013 Meter
Jasper König: 7.641 Meter
Julian Fehre: 7.384 Meter

Ein Zusammenfassung des Tages als Video findet ihr hier oder auf Instagram!

Erfolgreicher Jahresbeginn auf dem Ergo in Rendsburg

erstellt von Martje (Team Leistungssport)

Am vergangenen Samstag waren 5 Sportlerinnen und Sportler mit 2 Trainerinnen in Rendsburg zum Ergo-Cup. Über unterschiedliche Distanzen konnten sie sich gegen ihre Gegner aus ganz Norddeutschland messen.

Im Kinderbereich waren wir besonders erfolgreich. Insgesamt sechs Medaillen konnten Max (13 Jahre), Bente (12 Jahre) und Emil (12 Jahre) am Ende des Tages mit nach Hause nehmen. Alle drei siegten in ihren Altersklassen sowohl über 500 als auch über 1000m. Auch Samuel (11 Jahre) fuhr ein gutes Rennen und belegte nach 500m den vierten Platz. Für alle war es der erste Wettkampf auf dem Ergo, der nicht virtuell stattfand.

Außerdem startete Jolina über 2000m bei den Juniorinnen 17/18 Jahre. Gegen ihre Gegnerinnen aus Kappeln, Lübeck und München konnte sie das Rennen als Fünfte beenden.

Der Ergo-Cup war ein erfolgreicher Start ins neue Jahr. Mitte Februar geht es für die Kinder zunächst ins Wintercamp nach Kappeln. Bei den Junioren steht auch bereits am kommenden Wochenende das nächsten Trainingswochenende in Ratzeburg an.

Alle Ergebnisse mit Zeiten findet ihr hier.

Viele erste Plätze in Friedrichstadt

erstellt von Martje (Team Leistungssport)

Am Montag, den 3.10. fand in Friedrichstadt vor der blauen Brücke die Friedrichstädter Sprintregatta mit Landesmeisterschaft statt. Insgesamt 17 Sportlerinnen und Sportler vom Elmshorner Ruder-Club konnten 11 mal den ersten Platz erreichen. Darüber hinaus kamen die Elmshorner Boote 12 mal als zweites und vier mal als drittes Boot über die Ziellinie.

Einen Landesmeistertitel gab es für Jasper, der im Leichtgewichts Junior-Einer der A-Junioren den Vorlauf souverän gewinnen konnte und somit im Finale noch einmal an den Start gehen konnte. Hier konnte er sich dann erneut durchsetzen und seine Gegner aus Rendsburg und Schleswig hinter sich lassen.

Die Junioren und Juniorinnen konnten außerdem im Mixed-Doppelzweier zwei Siege einfahren. Jolina und Jasper sicherten sich vor Vegesack und Ratzeburg den Sieg und Julian zusammen mit Kim (RKF) überquerten vor Schleswig die Ziellinie.

Auch im Mixed-Doppelvierer konnte der ERC wieder überzeugen. Sarah, Rasmus, Jasper und Jolina gewannen das Rennen vor dem Boot aus Preetz und konnten am Siegersteg anlegen. Julian gewann außerdem den Mixed-Doppelvierer in seiner Renngemeinschaft mit Flensburg.

Jolina ging im Landesmeisterschaftsrennen der B-Juniorinnen an den Start. Nach einem Vorlaufsieg, startete sie im Finale. In einem sehr spannenden Rennen fuhr Jolina als dritte über die Ziellinie mit nur einer halben Sekunde zur Zweitplatzierten und einer Sekunde zur Landesmeisterin.

Weitere Landesmeisterschaftsvorläufe im Einer fuhren Julian, Kjell, Tjark und Vicky.
Julian startete im Junior-Einer B und kam im Vorlauf als drittes Boot ins Ziel. Kjell und Tjark starteten im Männer-Einer wurden jeweils Zweiter. Vicky, die im Frauen-Einer an den Start ging, wurde Dritte.

Annika und Vicky gingen im Doppelzweier der Frauen an den Start. Im Vorlauf der Landesmeisterschaft belegten sie den zweiten Platz und verpassten den Finaleinzug nur knapp um eine Sekunde hinter dem schnelleren zweitplatzierten Boot aus Flensburg.

Martje startete außerdem im Kieler Frauen-Doppelvierer und wurde nach einem Vorlaufsieg im Finale Vize-Landesmeisterin hinter dem Boot aus Lübeck.

Sarah und Paula starteten im Juniorinnen-Einer außerhalb der Landesmeisterschaft. Sarah konnte in einem souveränen Rennen den ersten Platz für sich behaupten. Paula kam hinter ihr als Zweite vor ihrer Gegnerin aus Kiel ins Ziel. Ebenfalls außerhalb der Landesmeisterschaft startete Rasmus im Leichtgewichtsrennen der B-Junioren. Rasmus fuhr ein gutes Rennen und kam zwei Sekunden hinter seinem Gegner aus Ratzeburg ins Ziel.

Sarah und Paula gingen zusammen im Juniorinnen-Doppelzweier B an den Start und belegten den zweiten Platz. Auch im Doppelzweier an den Start gingen Vicky und Tjark. Im Mixed-Doppelzweier kamen sie als drittes Boot ins Ziel.

7. Platz beim Happy-Hippo-Cup
Die Kinderruderer konnten ebenfalls auf der Sprintdistanz von 250 Metern überzeugen.
Im Jungen-Doppelvierer 12 Jahre und jünger gewannen Emil, Samuel, Max, Emilian mit Steuermann Rasmus vor den Rendsburger Gegnern.

Samuel konnte sich außerdem auch im Einer der 10-jährigen nach einem knappen Rennen den Sieg holen. Und auch Max schnitt erfolgreich den den 12-jährigen Leichtgewichten ab und konnte am Siegersteg anlegen.
Emilian und Emil starteten im selben Rennen der 11-jährigen und überquerten nacheinander als zweites und drittes Boot die Ziellinie. Außerdem starteten die vier Jungs auch im Doppelzweier. Hier belegten zunächst Max und Emilian und danach auch Emil und Samuel beide den zweiten Platz.

Im Leichtgewichts-Einer der 14-jährigen konnte sich Jonas hinter seinem Gegner aus Kappeln und vor dem Gegner aus Rendsburg den zweiten Platz sichern.

Der Happy-Hippo-Cup ist der Wettbewerb der Kinder, bei dem der Verein pro gewonnenes Rennen drei Punkte, für zweite Plätze zwei und dritte Plätze einen Punkt bekommt. Am Ende werden die Punkte dann zusammengezählt und verglichen. In der Top-Ten der Happy-Hippo-Cup Wertung waren wir schon lange nicht mehr.

Kjell und Jan-Ole wollten hier in Friedrichstadt eigentlich ihr ausgefallenes Rennen aus Hamburg nachholen, verpassen ihren Start allerdings durch den Start vor der eigentlich geplanten Zeit. Auch Liv und Lykka hatten in ihrem Doppelzweierrennen weniger Glück. Beim Start kamen sie zwar gut los, versteuerten dann aber leicht und konnten das Rennen leider nicht beenden.

Trotz allem war die Regatta in Friedrichstadt wieder ein voller Erfolg für das gesamte ERC-Team mit tollen Rennen und sehr guten Ergebnissen!

Alle Ergebnisse findet ihr hier: https://www.erc09.de/regatta-erfolge/2022/regatta-friedrichstadt-2022/

Im Achter neben den großen Pötten

erstellt von Martje (Team Leistungssport)

Am Sonntag war der ERC in Rendsburg zum Schülerachter-Cup. Die Schülerrennen sind Teil des SH-Netz Cup, welches jährlich im Kreishafen von Rendsburg auf dem Nord-Ostsee-Kanal ausgetragen wird.

Vom ERC starteten 7 Sportler mit der Unterstützung von zwei Rendsburger Ruderern im Achter Elmshorn/ Rendsburg über die 350 Meter lange Strecke. In Vorlauf 2 traten vier, der 12 an den Start gegangen Achter, aus Ratzeburg, Rendsburg, Lübeck und Elmshorn/ Rendsburg gegeneinander an. Nachdem sich das Ratzeburger und Rendsburger Boot leicht vom Feld absetzen konnte, battelten sich das Elmshorner Boot mit dem der Lübecker um die Plätze drei und vier. Mit nur wenigen Zehntel Sekunden Abstand überquerte der Achter vom ERC hinter Lübeck die Ziellinie.

Mit diesem Ergebnis durfte der ERC-Achter im C-Finale noch einmal an den Start gehen. Dieses mal kamen die gegnerischen Boote aus Kiel, Preetz und dem Lübecker Boot, welches bereits bekannt war.

Auch hier ließ kein Boot was anbrennen und es bot sich ein knappes und spannendes drittes Finale. Kiel überquerte als erstes Boot die Ziellinie gefolgt von Lübeck und Elmshorn, welche erneut nur wenige Zehntel Sekunden auseinander waren. Preetz wurde vierter.

Allgemein ein gelungener Auftritt vom Elmshorner Team, die mit dem 11. Platz in der Gesamtwertung sehr zufrieden sein können. Im Anschluss an die Schülerrennen wurde noch der Rudermarathon der Nationalmannschaften aus Deutschland, den Niederlanden, den USA und der Ukraine verfolgt und angefeuert.

Alle Ergebnisse findet ihr hier: https://www.erc09.de/regatta-erfolge/2022/sh-netz-cup-2022/

ERC bei Herbstregatta in Hamburg

erstellt von Martje (Team Leistungssport)

Am vergangenen Wochenende starteten sechs Sportler und Sportlerinnen vom Elmshorner RC bei der Hamburger Herbstregatta. Trotz den kühlen und regnerischen Bedingungen ließ sich das ERC-Team nicht davon abhalten, gute und erfolgreiche Rennen zu fahren.

Auf der Regattastrecke in Allermöhe konnte sich der ERC drei Siege, zwei zweite Plätze, drei dritte, sechs vierte sowie zwei fünfte und sechste Plätze sichern.

Gleich das erste Rennen startete Jolina am Samstag mit ihrer Zweierpartnerin Emma (DRC Schleswig) erfolgreich und ließ die vier gegnerischen Boote in ihrem Lauf hinter sich. Neben dem Sieg am Samstag freuten sich die Juniorinnen auch über einen weiteren Sieg am Sonntag und über die schnellste Zeit aller 18 an den Start gegangenen Doppelzweier.

Der Doppelvierer, mit dem die Juniorinnen zuletzt bei den Deutschen Meisterschaften die Silbermedaille gewinnen konnte, fuhr zum Abschluss der Saison ein gutes Rennen in einem Fünf-Bootefeld und sicherte sich vor dem Hamburger Boot den Sieg.

Kjell startete am Samstag im Männer-Einer und belegte nach einem gut gefahrenen und knappen Rennen einen fünften Platz. Damit konnte er zwei Boote aus Bremen und Bremervörde hinter sich lassen und mit nur einer halben Sekunde Abstand hinter seinem Gegner aus Stralsund über die Ziellinie fahren.

Der Doppelzweier zusammen mit seinem Zweierpartner Jan-Ole (GRV Eutin) ist am Sonntag leider ausgefallen, da das gegnerische Boot abgemeldet hat. Den Zweier wollen die beiden Sportler aber unbedingt in Friedrichstadt auf der Sprintdistanz nachholen.

Vicky startete im Leichtgewichts Frauen-Einer über 1000m. An beiden Tagen überquerte sie als viertes Boot die Ziellinie.

Bei den Kindern startete Jonas im Leichtgewichtsrennen der 14-jährigen über 1000m, hier konnte er sich zunächst als fünfter durchsetzen. Über die Sprintdistanz belegte er außerdem einen starken zweiten Platz.

Emil und Samuel fuhren verschiedene Rennen bei den 10/11-Jährigen über 250m und im Slalom. Im Doppelzweier belegten die beiden einen vierten Platz. Im Einer erreichte Emil außerdem einen zweiten Platz. Samuel konnte sich ebenfalls im Einer gut behaupten und einen vierten Platz erreichen.

Beim Zeitfahren im Slalom erreichte Emil sowohl am Samstag als auch am Sonntag die viertschnellste Zeit. Samuel konnte sich am Samstag den sechsten und am Sonntag den fünften Platz sichern.

Die Herbstregatta in Hamburg war für das Elmshorner Team ein guter Auftritt und ein schönes Wochenende voller matschiger Gummistiefel, durchnässter Kleidung und einer menge Spaß!

Alle Ergebnisse findet ihr hier: https: https://www.erc09.de/regatta-erfolge/2022/hamburger-ruder-regatta-2022/

Nachwuchsruderer beweisen sich beim Hanseat Dreikampf in Hamburg

erstellt von Martje (Team Leistungssport)

Am Samstag waren fünf Kinderruderer vom Elmshorner RC beim Alster-Ruderverein Hanseat zum Dreikampf. In drei verschiedenen Disziplin traten die Kinder gegen ihre Gegner aus verschiedenen Hamburger Vereinen an. Über eine 300m Strecke wurde sich im Einer gebattelt und anschließend ging es bei den jungen Jahrgängen über eine 300m und bei den Älteren über eine 600m Laufstrecke. Der Abschluss des Dreikampfes bildete der Slalom, in dem die Sportler so schnell wie möglich einen Parkour mit verschiedenen Wenden, Toren und Strecken des Rückwärtsruderns durchfahren mussten. Betreut wurden wurden die Sportler durch das Trainerteam Finja, Flo, Martje und Vicky.

Samuel räumte bei den Jüngsten ab und konnte sich in allen drei Disziplin gegen seinen Gegner vom Hamburger und Germania Ruder Club durchsetzen. So wurde er bei der Siegerehrung als Gesamtsieger seiner Altersklasse mit einem Pokal belohnt.

Gesamtzweiter in seiner Altersklasse wurde Emil, der souveräne Rennen fahren konnte und auch im Slalom sein Geschick unter Beweis stellen konnte. Auf den 300m Rudern belegte er einen vierten Platz und beim Laufen sicherte er sich einen zweiten Platz. Im Slalom fuhr er außerdem auch die zweitbeste Zeit.

In der gleichen Altersklasse startete auch Emilian, der sich mit seinem Können bei seiner Konkurrenz mithalten konnte. Im Streckenrudern und im Slalom belegte er jeweils einen guten dritten Platz. In der Gesamtwertung der 11-jährigen sicherte sich Emilian den vierten Platz.

Max startete bei den 12-jährigen Leichtgewichten und konnte hier nach 300m Rudern den vierten Platz und im Laufen den fünften Platz sichern. In einem nahezu fehlerfreien Slalom belegte er einen zweiten Platz. In der Gesamtwertung wurde er Vierter.

Jonas ging im Jungen Einer 14 Jahre Leichtgewicht an den Start. Im Streckenrennen wurde er knapp dritter mit nur einer Sekunde Abstand zu seinem Gegner vom RV Teichwiesen, der den zweiten Platz belegte. Nach 600m Laufen kam er auf einen vierten Platz. Im Slalom konnte sich Jonas auch wieder als drittschnellstes Boot behaupten. Gesamt belegte er zum Schluss den vierten Platz.

Auch im Betreuerrennen war der Elmshorner Ruder-Club mit Vicky vertreten. Gegen die zwei weiteren Hamburger Trainer konnte sie sich am Ende als Gesamtzweite durchsetzen.

Es war wieder eine tolle Regatta mit viel Spaß, ersten Regattaerfahrungen und natürlich dem heißbegehrten Kratzeis!

Alle Ergebnisse findet ihr nochmal hier: https://www.erc09.de/regatta-erfolge/2022/hanseat-dreikampf-2022/

49. Damenwanderfahrt v. 21.8 – 25.8 2022 von Mölln bis Zarrentin

erstellt von Renate

Mit 4 Pkw und dem Bootsanhänger fahren wir d.h. Amelie, Angela, Hanna, Hannelore, Helga, Marianne, Petra, Renate, Silke, Stefanie, Susanne, Telse und Wiebke gegen 8 Uhr los am ERC. Mittags in Mölln angekommen, werden die Boote aufgeriggert und zwischendurch das mitgebrachte Essen verspeist. Dann geht es zunächst mal auf den Elbe-Lübeck-Kanal Richtung Elbe. Bei km 31 wird gewendet und Richtung Stadtsee gerudert. Von dort kommt ein Ausflugsschiff und der Kapitän (Als Jonny Depp in Fluch der Karibik verkleidet) ruft uns zu:“ Ihr wollt doch wohl nicht in den Kanal, da kommt ihr nicht durch, die Motorboote machen keinen Platz und ich komm in 20 Minuten zurück!“ Das probieren wir aus, und kommen sehr gut durch. Vom See aus können wir die schönen Altstadthäuser sehen und bekommen Besuch im Boot, die Enten fliegen auf die Bordwand auf der Suche nach Futter.

Dann geht es mit den Pkw nach Ratzeburg. Dort ist für uns in der Fischerhütte ein Tisch reserviert. Nach dem sehr guten Essen machen wir noch einen Spaziergang am See entlang, sehen eine schwimmende Nutria und machen es uns dann auf den weichen Sesseln in der Akademie gemütlich.

Am nächsten Morgen geht es nach dem Frühstück zur Bushaltestelle. Der Bus fährt uns nach Mölln zum Bahnhof, kurzer Spaziergang zum Ruderclub und die Boote zu Wasser lassen. An der 1. Schleuse sind wir angemeldet, der Schleusenwärter wartet auf uns. Bei der 2. Schleuse müssen wir etwas warten und entschließen uns, vor der 3. Schleuse Mittagsrast zu machen. Die 4. Schleuse passieren wir um 4, die 5. Schleuse geht auch schnell. Aber das Sitzen wird immer beschwerlicher. Mit etwas Verspätung kommen wir nach 33 km bei der LRG an. Drei Taxis warten schon auf uns und fahren uns nach Ratzeburg zur Akademie. Dort ist für uns das Abendessen schon bereit. Anschließend machen wir es uns wieder in den weichen Sesseln bequem.

Am Mittwoch fahren wir mit den Taxis zurück nach Lübeck. Schnell noch zur Toi ins Restaurant. Da schließt uns der Koch ein mit der Bemerkung, das Lokal ist noch geschlossen und öffnet erst um 12 Uhr. Nach ca. 10 Minuten und Bezahlung von 5 € lässt er uns dann gehen. Wir verladen die Boote auf die Transportwagen und lassen sie auf der Wakenitz zu Wasser. Die Strecke ist sehr idyllisch, es wimmelt von Libellen und Seerosen blühen am Rand. Uns kommen einige Kanus entgegen. In Rotenhusen machen wir Mittagsrast. Dann geht es raus auf den Ratzeburger See bei bestem Ruderwetter: etwas Wind und kaum Wellen. Abends wird wieder in der Akademie gegessen, diesmal Knusperschnitzel mit leckeren Beilagen und Salat. Anschließend machen wir es uns auf einer Bank am See gemütlich und beobachten den Sonnenuntergang. Auf dem Weg zurück sehen wir Schwärme von Fledermäusen am Ufer fliegen.

Am Mittwoch rudern wir rund um die Dominsel und durch die schmale Durchfahrt bei der Mühle zum Küchensee. Am Ende des Sees müssen die Boote umgetragen werden. Der Bootstransport gestaltet sich schwieriger als gedacht, aber mit vereinten Kräften und mit Hilfe eines Kanuten klappt auch das. Dann geht es über den idyllischen Schalseekanal zum Camp am Schaalsee, wo erstmal für die Boote bezahlt werden muss. Erst dann können wir weiterrudern. Da es schon spät ist, beschließen wir, in Dargow die Tagesetappe zu beenden. Aber es ist kein Taxi zu bekommen und so fällt das Essen in Seedorf aus. Ein netter Schwimmer aus Hamburg fährt die Autofahrer nach Ratzeburg zu unseren Autos und wir fahren alle zurück und essen beim Italiener am Markt.

Am letzten Tag rudern wir von Dargow nach Zarrentin bei herrlichem Wetter und ruhigem See. Mittagsrast ist in Goßzecher auf dem Campingplatz. Dann geht es weiter nach Zarrentin. Aber die Anlegestelle beim Badestrand wimmelt von Leuten und wir müssen eine andere Stelle suchen. Die finden wir bei den Seglern. Wir laden alle Teile und Boote im Gras ab und genehmigen uns dann erstmal ein Eis bzw. Eiskaffee nebenan. Dann geht es los auf Wanderschaft, denn der Bootsanhänger kann nicht zu uns kommen, der parkt beim Strandbad. Also alle Kleinteile dort hintragen, dann die Boote mit dem kleinen Wagen hin transportieren, alles aufladen , fertig – wir auch. Dann geht es zurück nach Hause. Wir kommen gut durch und sind gegen 20.30 Uhr wieder in Elmshorn.

ERC-Power auf dem Segeberger See

erstellt von Martje (Team Leistungssport)

Am vergangenen Samstag waren insgesamt 13 Sportlerinnen und Sportler sowie 4 Trainerinnen des Elmshorner Ruder-Clubs in Bad Segeberg zur Regatta. Nach acht Jahren stand hier endlich wieder eine Regatta auf dem Segeberger See an. Das Elmshorner Team konnte sich bei besten Bedingungen und guter Laune in verschiedensten Bootsklassen über die 350m Strecke behaupten und sechs mal am Siegersteg anlegen. Darüber hinaus wurden acht zweite Plätze und jeweils zwei dritte und vierte Plätze errudert.

Betreut wurden die Sportlerinnen und Sportler durch das Trainerteam Annika, Finja, Martje und Vicky. Eine starke Mannschaft an Eltern und weiteren ERC-Fans feuerten von der Promenade aus das Elmshorner Team ordentlich an.

Gewonnen haben Carina und Malte gleich zwei mal im Mixed Doppelzweier. Jolina und Jasper konnten sich ebenfalls im Mixed Doppelzweier der Junioren in einem vollen Vierbootefeld behaupten und mit einer deutlichen Bootslänge Vorsprung ins Ziel fahren.

Stark unterwegs waren Max und Malte jeweils im Einer. Max setzte sich bei den 12 jährigen Leichtgewichten an die Spitze und konnte das Rennen gewinnen. Malte gewann das Rennen der Männer mit großem Vorsprung. Und auch der Mixed Doppelvierer der Junioren mit Jolina, Sarah, Jasper und Niclas konnte sich vor einem reinen Junior Doppelvierer aus Lübeck behaupten und als erstes Boot die Ziellinie überqueren.

Die ersten Regattaerfahrungen wurden in Segeberg auch gemacht. So wurde Emilian im Jungen Einer der 11-Jährigen Zweiter und zusammen mit Max im Jungen Doppelzweier belegten die beiden den zweiten Platz. Tjark und Luis starteten das erste mal zusammen im Doppelzweier und erreichten hier ebenfalls einen zweiten Platz. Tjark startete außerdem im Einer und belegte einen vierten Platz.

Die dritten Plätze gingen an Rasmus im leichten Junior-Einer B und an Annika und Vicky im Seniorinnen Doppelzweier nach einem engen Rennen mit drei Booten auf einer Höhe. Niclas wurde im Einer der A-Junioren Zweiter. Carina konnte sich im Einer der Frauen ebenfalls als Zweite durchsetzen. Die B-Juniorinnen Jolina und Sarah starteten zudem im Einer gegeneinander und belegten neben den Gegnerinnen aus Schleswig und Mölln den zweiten und vierten Platz.

Vicky vertrat bei dem Übungsleiterrennen den ERC und konnte sich gegen den Trainer vom Segeberger RC und der Trainerin des WSV Belau als Zweite durchsetzen.

Unseren neuen Achter haben wir auch auf dem Segeberger See gleich eingeweiht. Jasper, Jolina, Sarah, Niclas, Vicky, Tjark, Malte und Carina starteten die Achterpremiere des ERC im eigenen Boot. Das Team um Steuermann Rasmus belegte nach den 350m hinter dem Boot aus Preetz den zweiten Platz!

Es war eine tolle und erfolgreiche Regatta und es war schön nach so vielen Jahren endlich wieder in Segeberg starten zu dürfen.

Herzlichen Glückwunsch an das gesamte ERC-Team!

Alle Ergebnisse findet ihr hier: https://www.erc09.de/regatta-erfolge/2022/regatta-segeberg-2022/

Jugendwanderfahrt 2022 auf der Gudenå

erstellt von Finja (Teamleiterin Jugend)

Die ERC-Jugend ist wieder von ihrer Wanderfahrt zurück und bereit ihre Erlebnisse mit euch zu teilen. Vom 5.8.2022 bis zum 12.2.2022 waren die Jugendlichen in Dänemark auf der Gudenå und den dazugehörigen Seen unterwegs. In insgesamt vier Vierern wurde die 150 km lange Strecke von Skanderborg bis Udbyhøj bewältigt. Die Nachquartiere bildeten auf dieser Tour die örtlichen Rudervereine, sowie Camping- und Biwakplätze. Das Angeln gestaltete sich auf dieser Tour etwas schwieriger als auf der Peene, aber es wurde trotzdem niemals aufgegeben. Wie viele Hotdogs verspeist wurden, haben wir nicht gezählt, dafür wurde aber das leckerste (oder teuerste) Softeis Dänemarks probiert.

Auf der Tour dabei waren Annika, Arved, Axel, Clemens, Finja, Florian, Franca, Frederik, Jasper, Jolina, Jonas, Julian, Kjell, Lene, Liv, Lykka, Martje, Mathis, Melina, Mika, Niclas, Sarah und Vicky.

Die Erlebnisse unserer Wanderfahrt haben die Jugendlichen in Gruppen selbst verfasst.

Viel Spaß beim Lesen!

PS: Weitere Eindrücke findet ihr auf Instagram oder im Video.

Fr. 05.08.2022

von Annika, Arved und Axel

Den Start unser diesjährigen Wanderfahrt in Dänemark auf der Gudenå bildete mal wieder ein viel zu frühes Aufstehen. Treffpunkt war 5:50 Uhr in der Bahnhofsunterführung. Also versammelte sich unser Trüppchen von 18 Menschlein am frühen Morgen im Elmshorner Bahnhofstunnel. Nicht dabei waren Flo, Vicky und Mathis, die den Bootstransport fahren sollten, sowie Mika und Julian, die erst an Tag 2 und 3 zu uns stießen. Alle pünktlich, stiegen wir um kurz nach 6 in die Regio nach Neumünster und dort in die nach Schleswig. Da wir das Glück hatten, tatsächlich alle Sitzplätze zu bekommen, wurde noch mal der ein oder andere Powernap eingelegt, um das frühe Aufstehen ein wenig auszugleichen. In Schleswig angekommen wurden aus 50 Minuten Wartezeit erst 60, dann 80 und letztlich 100 Minuten. Der Zug verspätete sich ein "wenig". Grund waren Tiere auf den Schienen. Endlich fuhr der IC nach Kolding ein und wir konnten unsere Reise fortsetzen, jedoch nicht ganz so bequem, wie wir es eigentlich wollten. Auf Grund der Verspätung war der Zug ziemlich voll, noch dazu kam, dass die Wagenreihung verwirrend und im Zug leider auch nicht zu erkennen war. Wir haben unsere reservierten Sitzplätze also leider nicht wahrnehmen können, stattdessen wurde vor den Türen im Gang gesessen. Die Perso Kontrolle an der Grenze verlief eher ereignislos und so stiegen wir entspannt in Kolding aus und dann ein in die Regio nach Skanderborg, dem Ziel unserer Anreise. Auch auf dieser Fahrt wurde wieder ordentlich gepowernapt und ganz wichtig: gegessen. In Skanderborg mussten wir dann ganze 8 Minuten Gewaltmarsch hinter uns bringen und waren 2 Minuten nach dem Bootstransport am Skanderborg Roklub.

Daraufhin folgte das Übliche: Hänger aufs Gelände schieben, eine kleine Tour durch das Clubhaus, Gepäck ausladen, Boote riggern, Zelte aufbauen. Jonas bekam kurzerhand Asyl bei Mathis und Co., da seine Zeltkameraden beide noch nicht da waren. Nachdem auch das letzte bisschen an Gepäck endlich in die Zelte geräumt wurde, stand Freizeit auf dem Programm. Und so waren Jasper, Niclas, Clemens und Vicky mit Jaspers Angel unterwegs und versuchten an anderen Stellen des Skanderborg Sø ihr Glück (an dem Steg beim Ruderclub hieß es Angeln verboten). Flo, Martje, Axel, Jonas, Kjell und Arved machten sich auf in die Stadt und erkundeten ein wenig die Gegend (wobei das Essen nicht zu kurz kam). Alle anderen blieben zurück und machten es sich auf dem Steg gemütlich. Als Mathis und Liv den Anfang beim Baden machten, folgten auch Lene und Franca bald. Dem Rest war das Wasser bzw. eher die Luft drum herum dann doch zu kalt und so wurden dann bei den meisten doch nur die Füße erfrischt. Der frühe Abend wurde sich vertrieben mit Kartenspielen und für Flo, Sarah, Frederik, Franca und Jasper ging es mit De Lööw schon mal eine kleine Runde aufs Wasser.

Währenddessen wurden schon die ersten Dosenravioli geöffnet und natürlich kalt gegessen, vorher musste jedoch erst noch ein Dosenöffner gekauft werden, denn den hatte die Kochgruppe vergessen. Als auch die letzten von ihren Erkundungstouren wieder da waren, wurde von den einzelnen Kochgruppe in der Küche das Abendbrot gekocht und anschließend gemeinsam gegessen. Obwohl alle Zelte so fleißig aufgebaut worden waren, wurde beschlossen, dass die, die wollten, doch drinnen schlafen konnten, um nicht frieren zu müssen. Das hat die halbe Gruppe auch gemacht, der Rest war hart in Nehmen und verbrachte die Nacht trotzdem im Zelt. Den Abend ließen wir ausklingen mit Poker, Haare flechten und einer ersten Obleutebesprechung für den nächsten Tag.

Sa. 06.08.2022

von Clemens, Franca und Frederik

Der 6.8. war für uns der erste und mit 35km auch der längste Rudertag. Nach einem gemeinsamen Frühstück und dem Verstauen des Gepäcks, starteten wir um 11 Uhr am Skanderborg Roklub unsere Fahrt zum Alling Vest Naturcamping in Ry. Nach wenigen Kilometern verließen wir den Skanderborg Sø und kamen auf einen schmalen Fluss. Dieser war anscheinend nicht für Ruderboote ausgelegt, die meiste Zeit bewegten wir uns paddelnd fort. Die Mannschaft von De Lööw hatte mit Mathis und Clemens das Glück zwei motivierter Schwimmer an Bord zu haben, die das Boot zwischenzeitlich durch die mit Entengrütze bedeckte Wasserlandschaft schoben.

Bevor wir den nächsten See überqueren konnten, mussten wir die Boote über eine Landstraße umsetzen. Danach hatten wir uns erstmal eine ordentliche Pause verdient. Der Mossø erwartete uns mit starkem Wellengang und Schaumkronen, so dass keine Mannschaft trocken davon kam. Nach 1,5 Stunden und 10 km war der See geschafft und sogar De Lööw war nicht untergangen, sondern am Ende die Manschaft, die am wenigsten nass geworden war. Damit hatten wir auch endlich die Gudenå erreicht.

Die restliche Strecke des Tages war deutlich entspannter und nachdem wir noch einmal die Boote an einer Fischtreppe umtragen mussten, ging es im üblichen Wanderfahrtsmodus weiter. Am Naturcampingplatz angekommen, mussten wir feststellen, dass es kein fließendes Wasser und nur Plumsklos gab. Dazu glich der Weg zum Auto, um unser Gepäck zu holen, einer Höhenwanderung. Davon ließen wir uns die gute Laune nicht verderben und freuten uns auf das gemeinsame Kochen in den Kochgruppen. Später stieß Mika, der einen Tag später anreiste, zur Gruppe dazu und wir machten uns einen gemütlichen Abend, der mit chillen, schlafen oder angeln verbracht wurde. Dabei entschieden einige Jungs nochmal mit De Lööw drei Meter auf den Fluss rauszufahren, da dort sicherlich die größten Fische zu fangen waren. Angebissen hatte jedoch keiner. So ging der Abend ohne einen erhofften Fischfang zu Ende.

So. 07.08.2022

von Jasper, Jolina und Jonas

Da wir alle ziemlich erschöpft von der Überquerung des Mossøs waren, begann unser Tag erst relativ spät und ohne feste Aufstehzeit. Während die meisten noch damit beschäftigt waren aus dem Reich der Träume zurückzukehren, waren Tick, Trick und Track (Clemens, Jasper, Niclas) schon wieder fleißig am Angeln, leider mal wieder ohne Erfolg. Gegen halb 10 waren dann endlich alle wach genug, um zu frühstücken. Nur unser Dornröschen (Kjell) hat noch auf seinen Traumprinzen gewartet. Nachdem wir fertig mit dem Essen waren, hat sich Prinz Phillip (aka Jasper) auf den weiten Weg zum grünen Schloss gemacht, um das Prinzess'chen aus dem hundertjährigen Schlaf zu küssen. Als das erledigt war, haben wir unser Geschirr in der Gudenå abgespült und unsere Zähne in der Botanik geputzt. Aus unerklärlichen Gründen saß Mathis plötzlich wie ein Koala im Baum und hat versucht von einem semistabilen Ast eine Pose von vorangegangenen unglücklichen Anglern zu retten. Diese Rettungsaktion war allerdings nicht erfolgreich, dafür hat Mathis es wieder heil auf den Boden zurück geschafft.

Im Anschluss wurden die Zelte abgebaut und aufgeräumt. Dann hat Finja uns mental auf die kommende Etappe von ganzen 16km vorbereitet und die Bootsverteilung verlesen. Die Stille kurz nachdem alles vorgelesen wurde war mal wieder ein Traum. Nach der Lagebesprechung hat dann der nervigste und anstrengendste Part des Tages angefangen, denn das Gepäck musste vom Zeltplatz bis zum weit entfernten Auto getragen werden. Das war quasi eine halbe Weltreise und mit den schweren Kochkisten ein harter Weg, Irgendwann hatten dann das gesamte Gepäck den Bus erreicht, die letzten Sachen wurden zusammen gesucht und einige haben es nochmal gewagt die zauberhaft riechenden Plumpsklos zu besuchen. Schließlich haben wir die Boote zu Wasser gelassen und uns auf den Weg in Richtung Silkeborg gemacht. Dieser Weg führte uns über die Gudenå und verschiedene Seen. Während der Rosvig eher unspektakulär und klein war, haben wir den Julsø zügiger und ohne Pause überquert, da dort eine mittelhohe Welle stand und einige Schaumkronen zu sehen waren. Nach diesem See folgten noch der Borre Sø und der Brassø, welche jedoch nicht so spannend waren, da das Wasser dort relativ ruhig war.

Interessant waren jedoch die riesigen Häuser der Millionäre Dänemarks und die falsch fahrenden Hobbykapitäne. Nachdem wir den letzten See hinter uns hatten, haben wir auf der Gudenå den größten Motorbootverein in ganz Dänemark passiert und sind schließlich am Ruderclub in Silkeborg angekommen. Dort konnten wir die Boote in der Bootshalle verstauen, welche danach randvoll war. Anschließend konnten wir uns im Clubraum des Vereins aufwärmen. Während die einen sich akklimatisiert haben, sind die anderen losgezogen, um das beste Softeis Dänemarks zu testen. Fazit: Lecker, aber mit ca. 7,50€ pro Eis wohl auch das teuerste Dänemarks.

Danach haben wir im Ruderclub gechillt und es wurde Spikeball gespielt. Später haben wir mit dem Kochen begonnen. Es gab unteranderem Reispfanne, Burger (auch ohne Brötchen), Pfannkuchen und Hotdogs. Als alle fertig mit Speis und Trank waren, wurde die Musik aufgedreht, mitgesungen und innerlich dazu getanzt. Einigen wurde es irgendwann jedoch zu laut und eine kleine Gruppe hat einen Abendspaziergang durch Silkeborg zu ein paar Springbrunnen gemacht. Wir haben festgestellt: Silkeborg ist nh Bonzenstadt. Zurück am Verein haben dann die einen gemütlich auf dem Balkon gesessen, während drinnen Never have I ever gespielt wurde. Später stieß nun auch Julian zur Gruppe dazu und nun waren wir komplett. Gegen halb 12 war dann Nachtruhe und die Jungs machten es sich in den Gästezimmern des Vereins bequem, während die Mädels auf ihren Luftmatratzen im Clubraum nächtigten.

Mo. 08.08.2022

von Julian, Kjell und Lene

Nachdem wir am Morgen im gemütlichen Ruderclub Silkeborg aufwachten, frühstückten wir, packten routiniert unser Gepäck zusammen und bereiteten uns und die Boote für die Fahrt vor. Wie so oft auf Wanderfahrt ließen wir uns an diesem Morgen nicht stressen, weshalb wir erst gegen Mittag los ruderten. Direkt am Anfang lag eine ziemlich enge Schleuse vor uns. Viele Passant*innen stoppten und schauten interessiert zu, wie ein Boot nach dem anderen die Schleuse ohne Schäden passierte! Danach ruderten wir entspannt auf der Gudenå, welche uns für 2-3 Kilometer durch Stadtteile von Silkeborg führte. Da dieser Montag ein heißer Tag war, durfte eine abkühlende Wasserschlacht nicht fehlen! Nachdem wir die städtische Umgebung hinter uns ließen, führte die Gudenå uns durch eine wunderschöne, idyllische Landschaft. Der Fluss wurde schmaler und um einiges kurviger. Zusätzlich sorgten die vielen Algen und Seerosen für eine schmale Fahrrinne, was zu einer stärker werdenden Strömung führte. Diese Umstände machten das Steuern in diesem Abschnitt zu einer echten Herausforderung. Durch die starke Strömung flogen wir sozusagen auf der Gudenå flussabwärts entlang. Wie gewohnt wurde die Fahrt von unserer Wanderfahrtsmusik begleitet.

Als wir schließlich 19 Kilometer hinter uns gelegt hatten, kamen wir an unserem Tagesziel Søhøjilandets Camping in Truust an. Da wir an dem Tag eine kurze Stecke vor uns hatten, kamen wir relativ früh an. Zu unserem Glück hatte der Landdienst die Zelte zu unserer Ankunft bereits aufgebaut. Nachdem Anlegen und Abstellen der Boote, kühlten sich einige von uns im Fluss ab, stellten sich geduldig mit einer Angel auf den Steg oder spielten mindestens genau so geduldig Wikingerschach. Anschließend spielten wir barfuß und sehr leidenschaftlich noch eine Runde Fußball. Der Campingplatz hat uns wegen des tollen Freizeitbereichs mit einem großen Hüpfkissen, Trampolinen, Fußballfeldern und Hängematten besonders gut gefallen! Hungrig vom Fußballspiel kochten wir schließlich in unseren Kochgruppen. In dieser Nacht entschieden sich einige dazu, nicht wie gewohnt in den Zelten, sondern auf dem Fußballfeld unter dem Sternenhimmel, zu schlafen. Trotz Mückenstichen und Nieselregen war es eine tolle Erfahrung!

Di. 09.08.2022

von Liv, Lykka und Martje

Der Morgen begann etwas früher als die letzten Tage bereits um kurz vor 8. Franca, Lene, Vicky, Arved, Clemens und Niclas haben draußen auf dem Fußballplatz geschlafen. Wir wurden mit dem leichten Schütteln der Zeltwand und einem freundlichen "Aufstehen!" geweckt. Axel und Flo sind nach Silkeborg gefahren, um Brötchen zu kaufen. Die Zelte wurden noch vor dem Frühstück eingepackt. Jasper, Niclas und Clemens haben sich wieder am Angeln versucht. Ob's diesmal erfolgreich war? … jaaaa! Der erste Fisch hing noch vor dem Frühstück am Haken! Stolz präsentierten Jasper, Clemens und Niclas ihren ca. 20 cm großen Barsch. Der Fisch wurde direkt ausgenommen, entschuppt und anschließend in der Pfanne gebraten und probiert.

Gegen 13 Uhr haben wir es denn auch Mal geschafft abzulegen. Heute standen 27 km auf dem Programm. Auf der Etappe von Søhøjilandets Camping zum Bamsebo Campingplatz überquerten wir den Tange Sø mit einem großen Aufkommen von Schwänen und zudem vielen Wasserpflanzen. Wasserpflanzen bremsen übrigens…

Nach 15 km mussten wir die Boote an einem Wasserkraftwerk umtragen. Mit den Bootswagen konnten wir die Boote bequem zwischen den steilen Rampen kutschieren. Nachdem wir die Boote wieder zu Wasser gelassen hatten gab es noch eine kleine Pause. Auf der sich schmal durch die Landschaft schlängelnden Gudenå wurden die letzten 12 km zügig hinter sich gebracht, sodass wir gegen 18 Uhr am Bamsebo Campingplatz angekommen sind. Die Zelte wurden direkt aufgebaut und trotz dem immer größer werdenden Hunger wurde noch eine mehr oder weniger erfolgreiche Partie Volleyball gespielt. Anschließend wurden dann Hotdogs, Burger, Pizza und eine Hähnchen-Gemüsepfanne in den Kochgruppen zubereitet und genossen. Da alle müde vom Singen, der Sonne und Rudern waren, verschwanden alle gegen 23 Uhr in ihren Schlafsäcken, wahlweise im Zelt oder auf dem Rutschenturm des Spielplatzes.

Mi. 10.08.2022

von Mathis und Melina

Morgens sind wir um 7:45 Uhr auf dem Bamsebo Campingplatz von der bekannten Musik geweckt worden. Nach dem Aufstehen, Zelte abbauen und soweit alles zusammen packen, gab es Frühstück für uns. Nach dem Frühstück haben wir die Boote klargemacht, um unseren 27 km langen Weg zum Roklub Randers anzutreten und sind zu unserem Erstaunen einmal rechtzeitig losgekommen. Der Verlauf der Gudenå ging so kurvig weiter, wie am Vortag.

Nach rund 19 km wurde eine Pause auf einem Rastplatz eingelegt, wo wir unsere Brote gegessen haben, anderen beim Angeln zu geschaut haben und einige auch baden gegangen sind. Als wir alle wieder ruderbereit waren, haben wir uns an die letzten Kilometer zu unserem Ziel, dem Roklub Randers, gemacht. Gegen Ende der Etappe kamen wir in Richtung Fjord, der zur Ostsee führt.

Am Ruderclub angekommen, sind Flo, Clemens und Niclas losgefahren, um den Bootsanhänger aus Skanderborg abzuholen und zu unserem letzten Stopp in Udbyhøj zu bringen. In der Zwischenzeit haben andere die Chance genutzt und die Stadt erkundet. Zum Ende des Tages haben die Kochgruppen fleißig in der Küche des Ruderclubs mit vielen Karaokeeinlagen ihr Abendessen zubereitet, um sich nach dem anstrengenden und warmen Tag wieder zu stärken. Danach haben wir im Gemeinschaftsraum des Ruderclubs unser Lager aufgeschlagen und sind allmählich schlafen gegangen.

Do. 11.08.2022

von Mika und Niclas

Heute sind wir nach dem Frühstück von Randers nach Udbyhøj gerudert. Auf dem Weg sind wir mehreren Baggerschiffen begegnet, die eine sehr interessante Fahrweise zeigten, sodass wir mehrfach abbremsen mussten, um nicht mit denen zu kollidieren. Kurz danach haben wir die Gudenå verlassen und sind auf dem Randersfjord weitergerudert und mussten dort mal wieder vor einigen Hobbykapitänen flüchten, die die Schiffahrtsregeln nicht so ganz beachten wollten. Auf dem Randersfjord haben wir während einer unserer Pausen mehrere Schweinswale beim Jagen beobachten können. Nachdem wir Pause gemacht haben ging es weiter zum Campingplatz in Udbyhøj und damit dem Ziel unserer Wanderfahrt.

Um die Boote an Land zu bringen mussten wir allerdings ins Wasser und Krebsen und Feuersquallen ausweichen, weil er Steg nicht so ganz ruderboottauglich war. Direkt im Anschluss wurden die Boote geriggert und auf den Anhänger verladen. Das Hängerbeladen war mal wieder ein ganz großes Kino, denn irgendwie wollte das mit der Stützlast nicht so richtig klappen. Nachdem alle Boote mal mit dem Heck und mal mit dem Bug zur Deichsel lagen, gaben wir auf und beschlossen, dass dies die beste aller Möglichkeiten sein würde. Zum Verschnaufen ging es anschließend erstmal zum Strand, wo wir uns im Wasser abkühlen konnten. Nebenbei wurden auch noch fleißig Krabben und Krebse gefangen. Abends haben wir alle gemeinsam den Abend mit einer großen Pizzaparty und einer Menge Snacks ausklingen lassen. Nach dem Essen haben wir alle Taschen gepackt, da wir am nächsten Morgen früh aufstehen mussten. Anschließend wurde noch eine Angelsession im Mondlicht eingelegt, allerdings wieder ohne Erfolg. Da es an dem Abend sehr warm und gar nicht bewölkt war und wir die Zelte so schon einpacken konnten, schlief der Großteil der Gruppe unter freiem Himmel.

Fr. 12.08.2022

von Sarah und Vicky

Nach einer letzten Nacht in Udbyhøj, die schon um 5 Uhr endete, starteten wir in den letzten Tag unserer Wanderfahrt. Zelte mussten zum Glück nicht zusammengebaut werden, da fast alle unter freiem Himmel geschlafen hatten. Nachdem alle Lumas und Schlafsäcke eingepackt waren, gab es Frühstück, für welches uns der Campingplatz trotz der frühen Uhrzeit Brötchen aufgebacken hatte. Um kurz nach 6 ging es los zur Bushaltestelle, an der wir noch kurz auf den Bus warten mussten. Nach einer Stunde Fahrt kamen wir in Randers an, wo wir noch ein kleines Stück zum Bahnhof laufen mussten. Auf dem Weg lag ein Lidl und ganz nach deutscher Manier standen wir mit Einkaufswagen bewaffnet drei Minuten vor Ladenöffnung vor der Tür. Nachdem alle mit Essen und Trinken ausgestattet waren, ging es weiter zum Bahnhof. Die verbleibende Wartezeit von 1,5 Stunden wurde mit Sightseeing in Randers oder auf dem Bahnhof verbracht. Anschließend ging es mit dem Zug nach Fredericia und von dort weiter nach Flensburg.

Auf dem Weg nach Flensburg meldeten sich die Bootstransporterfahrer (Finja, Martje und Annika) 50 km von der deutschen Grenze entfernt mit der Nachricht: Panne; die Kupplung tut nicht mehr das was sie soll. Ab hier war klar "Ich glaub wir haben nen Hänger" ist das Motto der Tour. Daraufhin wurde erstmal ein bisschen rumtelefoniert und dem VW Notdienst alle wichtigen Informationen weitergegeben, wobei sich die Beschreibung des aktuellen Standortes als äußerst schwierig gestaltete. Da sich die Truppe noch in Dänemark befand, wurde eine Wartezeit von mindestens zwei Stunden vorausgesagt (SPOILER: am Ende waren es dreieinhalb), bis Hilfe kommen würde. Währenddessen hatte Flo in Flensburg die zugreisende Gruppe verlassen und einen Leihwagen spontan bei einer Autovermietung ergattern können, mit welchem er zur Truppe "mit dem Hänger" in Dänemark gefahren ist und zehn Minuten vor dem Abschleppdienst erreichte. Hier wurde nun das kaputte Auto entladen und das neue beladen. Flo fuhr anschließend mit dem sehr netten Abschleppdienst und dem kaputten Auto nach Hadersleben zur VW Werkstatt, während der Hängertrupp nach fast vier Stunden Sideroad-Camping seine Fahrt nach Elmshorn fortsetzen konnte.

In der Zwischenzeit waren die Zugreisenden ebenfalls nur schleppend voran gekommen und hatten auf dem letzten Stück Flensburg-Elmshorn auch den einen oder anderen "Hänger" in Form von einem Polizeieinsatz, weil sich Türen nicht mehr öffnen ließen und Menschen im Zug eingeschlossen waren. Als abends endlich alle in Elmshorn waren wurde noch das Gepäck im ERC eingesammelt und ein Elterntrupp machte sich netterweise noch auf den Weg, um den ,aus Flensburg ausgeliehenen, Leihwagen wieder zurückzubringen. Somit endete eine schöne Wanderfahrt.

Kinderwanderfahrt 2022 auf der Peene

erstellt von Finja (Teamleiterin Jugend)

Die Kindergruppe ist zurück von ihrer Wanderfahrt auf der Peene. Vom 31.07. bis zum 04.08. genoss die Gruppe die insgesamt 66km lange Strecke von Verchen bis Stolpe. Im Zweier, Dreier und Vierer wurde der Amazonas des Nordens erkundet und am Abend auf den Wasserwanderrastplätzen in Zelten übernachtet. Hoch im Kurs war in diesem Jahr das Angeln, aber auch das Baden in der Peene und die kulinarische Versorgung kamen nicht zu kurz.

Mit dabei waren Annika, Finja, Florian, Jasper, Jolina, Jonas, Julian, Julius, Lykka, Martje, Max, Paula, Rasmus und Sarah.

Damit alle einen besseren Eindruck davon bekommen, was bei uns so los war und jeder sich noch ein bisschen in Wafastimmung baden kann, haben die Kinder die Erlebnisse der einzelnen Tage selbst in Worte verfasst!

Viel Spaß beim Lesen wünschen euch Flo und Finja!

PS: Weitere Eindrücke findet ihr auch auf Instagram und im Video!

31.07.2022 Samstag

von Jasper und Max

Nachdem der Landdienst doch um 6 Uhr am Samstag losfahren konnte, was zeitweise in der Schwebe stand, da Florian Busch um 16:57 am 30. aufgefallen ist, dass der Transporter in drei Minuten abgeholt werden müsste, haben wir uns am 31. Juli um 06:30 Uhr mit der großen Gruppe am Bahnhof getroffen. Jonas kam mal wieder, wie erwartet, zehn Minuten zu spät. Wir also von Elmshorn nach Hamburg und von da mit dem Zug nach Demmin. Als wir angekommen sind, wurden wir mit dem Transporter zu dem ersten Zeltplatz Aalbude in Verchen geshuttlet. Unsere Zelte wurden bereits von dem Transportertrupp aufgebaut. Nach einer Partie Spikeball und nachdem die Minions (Max, Rasmus, Jonas) auf Wurmsuche für einen Zehner waren, sind sie dann mit Flo einkaufen gefahren und haben im gleichen Zuge Angelzeug gekauft. Währenddessen war der Rest der Gruppe in einem naheliegenden See baden. Der See hat zeitweise Würgereflexe bei manchen hervorgerufen, da der Schlick gestunken hat. Der See war generell "interessant", da wir nach 300 Metern immer noch nicht tiefer als zur Hüfte im Wasser standen. Wir haben Ball gespielt und uns in dem trüben und etwas stinkenden Wasser erfrischt. Nachdem die Minions wieder zurück waren, fingen sie gleich mit dem Angeln an, was auch nicht erfolglos blieb.

Am Abend haben wir von 40 Eiern Pfannkuchenteig gerührt und dann ca. für 2 Stunden Pfannkuchen auf den beiden Gaskochern frittiert, uns an Pancake - Art ausprobiert und versucht Herzen und Smileys in die Pfannkuchen zu gießen. Selbstverständlich wurden die Pfannkuchen auch in der Luft gewendet. Danach gab es für alle Pfannkuchen mit Frischkäse, Apfelmus, Zucker, Nutella und Marmelade. Max und Rasmus haben jeweils noch einen selbst gefangenen Fisch gegessen.

Nach dem Essen wurde abgewaschen und danach Wikingerschach gespielt. Das eine Team hat in beiden Runden ohne Verlust der eigenen Bauern den gegnerischen König gestürzt. Vorm zu Bett gehen haben wir noch ne Runde Wizard gespielt. Hierbei gab es bei einigen ein paar Komplikationen mit dem Selbsteinschätzen der eigenen Fähigkeiten und der Macht der eigenen Karten. Dann haben wir uns Bett fertig gemacht, uns in die Heija gelegt und sind schlafen gegangen.

01.08.2022 Sonntag

von Jolina und Jonas

Der erste Rudertag wurde traditionsgemäß um 7:30 Uhr mit dem Lied "Aufstehen ist schön" eingeläutet. Nachdem sich irgendwann dann alle dazu bewegt hatten aufzustehen, haben wir unsere Taschen gepackt und gefrühstückt. Die Brötchen dafür haben uns die freundlichen Männer vom Fischstand mitgebracht. Gut vorbereitet und gestärkt für den Tag haben wir uns dann daran gemacht die Zelte abzubauen. Als dies erledigt war haben wir die Boote geriggert und anschließend haben Finja und Flo die Bootsverteilung vorgelesen sowie die Strecke erklärt. Auf dem Plan standen 22km von Aalbude bis zum Wasserwanderrastplatz in Pensin. Schließlich haben wird die Boote über die Slipanlage ins Wasser befördert und haben uns auf den Weg gemacht. Unterwegs wurde selbstverständlich viele Pausen eingelegt und das Flaggenklauen war mal wieder oberste Priorität. Dazu wurde natürlich bei der WaFa Musik kräftig mitgesungen.

Ungefähr bei der Hälfte haben wir eine Mittagspause in Trittelwitz eingelegt, wo wir durch ein paar mies gelaunte, nervige Schwimmer begrüßt wurden. Das war uns aber egal. Wir haben in aller Ruhe unsere geschmierten Brote gegessen und beschlossen, dass das Plumpsklo vor Ort nicht unbedingt sein muss. Die drei Minions waren natürlich nicht lange festzuhalten und direkt mit ihrer provisorischen Angel am Steg, um ein paar Fische aus dem Wasser zu ziehen und sie anschließend wieder rein zu werfen. Als wir ausreichend ausgeruht waren, haben wir uns wieder auf den Weg gemacht und uns die Zeit mit Wasserschlachten und Flaggenklauen verschönert. Zum Gammeln haben wir uns als Barke zusammengelegt und Jonas hat das Bot wunderschön mit Pflanzen geschmückt. Schließlich war endlich der Wasserwanderrastplatz in Pensin zu sehen und der Landdienst, Julian und Finja, ist uns 100m davor schwimmend entgegen gekommen. Wir haben die beiden aufgegabelt und haben angelegt. Danach haben wir die Boote auf die Wiese gelegt und nur die Jungs mussten sich noch um ihr Zelt kümmern, da der Landdienst den Rest schon aufgebaut hatte. Sie haben es jedoch unglücklicherweise auf ein Ameisennest gestellt, was sie aber erst später bemerkt haben. Als das erledigt war sind wir schnell in die Peene gesprungen, um uns abzukühlen. Nach dem Baden konnten wir leider nicht duschen, da der Platz eher sparsam war und es keine Dusche gab. Da wir aber alle gleich starken Geruch hatten, war es auszuhalten und wir haben das Abendessen vorbereitet. In beiden Kochgruppen gab es Wraps, die ziemlich gut geschmeckt haben. Wobei das bei Rasmus nicht alles so geklappt hat, weil ihm der Wrap immer komplett auseinander gefallen ist.

Nach dem Essen gab es mal wieder eine kleine Diskussion um den Abwasch, aber das war schnell geklärt. Als alles fertig war haben wir noch ein paar Runden Wizard gespielt, wobei wir das Spiel nach einiger Zeit ins Mädchenzelt verlagern mussten, da es angefangen hatte zu regnen. Schlussendlich haben wir uns um kurz vor 22 Uhr bettfertig gemacht und gegen 22 Uhr lagen schließlich alle in ihren Betten.

02.08.2022 Montag

von Julian und Julius

Heute wurden wir wie üblich mit dem Lied „Aufstehen ist schön“ geweckt, was bei einigen wenig bewirkte. Nachdem wir alle aufgestanden sind, gab es ein gemeinsames Frühstück, es wurde Proviant vorbereitet, das Gepäck wurde zusammen gepackt, die Zelte abgebaut und alles auf ein Haufen geschmissen. Nachdem die Bootsaufteilung verkündet wurde, haben wir die Boote in Pensin zu Wasser gelassen. Am heutigen Tag haben wir ganze 14 km von Pensin nach Alt Plestlin fahren müssen. Auf dem Wasser gab es die übliche Spielereien, wie Flaggenklauen, Barkenbau und ganz viel Gammelei. Während eines Barkenbaus haben wir einen Kormoran gesehen, was eines der wenigen Tiere auf der Tour gewesen ist, wenn man die geangelten Fische der Minions nicht dazu zählt. Kurz darauf erreichten wir eine Brücke, wo der Landdienst (Flo und Max) uns zu gewunken haben. 100 m nach der Brücke erreichten wir einen Rastplatz, den wir für unsere Mittagspause nutzen. Der Rastplatz war ungefähr nach 5 km unserer heutigen Strecke war und befand sich in der Hafenstadt Loitz.

Diese Mittagspause war die einzige Mittagspause, in der wir mit dem Landdienst zusammen gegessen haben. Direkt nach dem Ablegen haben der Dreier und Vierer wieder eine Barke gebildet. Kurze Zeit später ist der Zweier mehrfach und mit hoher Geschwindigkeit um die Barke gefahren, um sie zu verwirren. Das hat auch ganz gut geklappt. Die Kanueinfahrt von Alt Plestlin, die auch für Ruderboote gedacht war, war sehr zugewachsen, was bedeutete, dass man durch einen halben Urwald fahren musste. Der Landdienst kam relativ zeitgleich mit uns an und hatte allen Eis mitgebracht. Am Abend gab es in den Kochgruppen Burger (teilweise vegetarisch), die allen sehr gut schmeckten. Danach wurde allen eine Dusche verordnet und die Minions haben eine kleine Duschparty veranstaltet. Nachdem alle gestärkt und geduscht waren, gab es noch eine Kartenspielsession und die Minions haben wie immer geangelt. Danach sind wir früh ins Bett gegangen, weil wir wussten, dass am nächsten Tag die längste Etappe der Tour ist.

03.08.2022 Dienstag

von Lykka und Paula

An diesem Tag ging es knapp 30 km von Alt Plestlin nach Stolpe. Nachdem wir aufgestanden sind und wie jeden morgen gemeinschaftlich gefrühstückt hatten, ging der Tag für uns schon ziemlich sportlich los, indem wir unser Gepäck und die Zelte erstmal 400 Meter bis zum Auto geschleppt hatten. Anschließend haben wir uns in die Boote gesetzt und unsere Fahrt begonnen. Da die drei Minions auf die grandiose Idee kamen zu dritt in einem Boot sitzen zu wollen, bekamen sie Flo in Albia als Steuermenschen und durften ihn durch die Gegend kutschieren.

Nach einigen Wasserschlachten und ein paar Kilometern haben wir eine Pause bei einem Wasserwanderrastplatz gemacht. Einige nutzten direkt die Chance um baden zu gehen. Bei den letzten Kilometern haben die Minions die Kräfte verlassen und Flo durfte sie die restlichen 4 km bis Stolpe rudern. Als wir in Stolpe ankamen war der Landdienst (Martje und Annika) so nett und hatte bereits das Gepäck ausgeladen und die Zelte aufgebaut. Wir haben am Steg angefangen die Boote im Wasser zu riggern, da wir sie so leichter aus dem Wasser bekamen und aufladen konnten. Dabei ist auch fast keine Schraube verloren gegangen. Zwischendurch gab es natürlich eine kleine Pause mit Eis. Nachdem alles ordentlich verladen war, begaben sich die Menschen des Elmshorner Ruder-Clubs in ihre Badesachen und veranstalteten erst einmal eine Badeparty in der Peene zur Abkühlung. Unteranderem sprangen wir gemeinsam ins Wasser und verabschiedeten uns somit von der Peene. Darauf folgte das Duschdrama. Es gab nämlich einige, die nicht einsehen wollten, dass sie ja, obwohl sie am Tag davor schon malduschen waren, nochmal duschen sollten. Es wurde hin und her diskutiert. Im Nachhinein wurde geduscht, allerdings waren die Menschen nicht besonders schlau und haben natürlich die dreckigen Sachen von davor angezogen anstatt Saubere. Dabei hatten sie genug Wechselsachen dabei. Während des Duschdramas ist Flo losgefahren und hat die zuvor bestellte Pizza abgeholt. Nach seiner Wiederkehr feierten wir erstmal PIZZAPARTY! Danach folgten noch ein paar Snacks und Softgetränke. Um ca. 22 Uhr lagen wir dann in unseren Zelten. Damit war der Tag glorreich beendet.

04.08.2022 Mittwoch

von Rasmus und Sarah

Nach einer kurzen Nacht, die schon um 4:45 Uhr! endete, begannen wir in Stolpe den letzten Tag unserer Kinderwanderfahrt. Nachdem alle Sachen eingepackt und die Zelte abgebaut worden waren gab es Frühstück. Der Landdienst vom Vortag hatte dafür noch Brot gekauft, von dem wir uns alle nach dem Frühstück noch ein Lunchpaket gemacht haben. Im Anschluss wurde noch schnell ein bisschen Geschirr zusammengestellt, damit es dann von den Autofahrenden, die etwas später losgefahren sind, noch abgewaschen werden kann. Anschließend begann des Bus alle in zwei Touren zum Bahnhof zu shuttlen. Als dann alle am Bahnhof angekommen waren, wurde noch kurz auf die Bahn gewartet, die uns dann um kurz nach 7 zum Berliner Hauptbahnhof fahren sollte. Nach einer 2 1/2 Stündigen Fahrt in der Regionalbahn, bei der der eine oder andere vielleicht noch einen kleinen Powernap eingelegt hatte, mussten wir dann in Berlin noch einen kurzen Sprint einlegen, da wir nur 9 Minuten Umsteigezeit hatten und der Berliner Hauptbahnhof ja etwas größer ist. Dank unseres Powernaps waren wir aber alle voll Energie. Letzten Endes standen wir dann noch ein paar Minuten im stehenden Zug, da dieser später abgefahren ist als geplant, also hätten wir uns den Sprint theoretisch auch sparen können, aber das konnte ja vorher keiner wissen. Natürlich hatte unser Zug nach Hamburg dann etwas Verspätung, weswegen wir nicht unseren geplanten Zug bekommen haben. Glücklicherweise fährt die Bahn zwischen Hamburg und Elmshorn ja häufiger am Tag, sodass wir nur eine halbe Stunde später als geplant in Elmshorn angekommen sind. Zum Schluss haben uns die Autofahrer dann noch vom Bahnhof zum Ruderclub gefahren, wo wir dann schnell unser Gepäck abgeholt haben und dann nach Hause gefahren sind. Selbstverständlich sind vom Besteck ein paar Fundsachen übrig geblieben, die dann am nächsten Tag beim Riggern mitgenommen wurden.