Beiträge von Florian (Teamleiter Jugend)

Seniorenwanderfahrt auf der Mosel

erstellt von Florian (Teamleiter Jugend)

Vom 06.09. bis 13.09. fand die diesjährige traditionelle Wanderfahrt mit 15 Senioren (67 bis 82 Jahre) des Elmshorner Ruder-Clubs statt. Hierbei wurde die Mosel von Schweich bis Senheim mit einer Barke berudert.

Beim Ruderboot Typ Barke handelt es sich um ein langes, breites und flaches Boot, das von 8 Riemen-Ruderern (4 Steuerbord- und 4 Backbordruderern) bewegt wird. Zwischen den Backbord- und Steuerbordruderern befindet sich ein begehbarer Mittelgang. Auf der Steuerbank finden bis zu 3 Steuerleute Platz. Gewicht: ca. 600 kg, Abmessungen: Länge: ca. 11 m,  Breite ohne Ausleger: ca. 1,65 m.

Während der Wanderfahrt wurde täglich eine selbstbedienbare Bootsschleuse mit Stauhöhen zwischen 6 und 9 Metern und rudertechnisch waren zwischen 18 und 26 km zu bewältigen.

Die Mosel ist ein langsam fließendes Gewässer in einer malerischen Kulisse mit vielen Relikten aus dem Mittelalter, der Kelten und Römerzeit mit Steilhängen und satten grünen Weinbergen.

Gewohnt haben wir in 4 verschiedenen Hotels. Als Höhepunkte können die täglichen Rudertouren bei allerschönstem Wetter, eine Weinprobe in Bernkastel im Weingut Leo Schwab sowie der Ausflug zum Kloster Machern mit Spielzeug Museum genannt werden.

Eine rundum gelungene Wanderfahrt.

Uwe Janzen

Wanderfahrt auf der Lielupe in Lettland

erstellt von Florian (Teamleiter Jugend)

Vom 13.08. bis 21.08. nahmen fünf Ruderer/innen (Amelie, Telse, Jürgen, Renate u. Uwe) an einer von Hans Heinrich Busse (Rudergesellschaft Hansa Hamburg) organisierten Wanderfahrt in 5 Gigvierern teil.

20 weitere Ruderer/innen kamen aus Hamburg, Münden, Köln, Benrath, Schwerin, Berlin und Klosterneuburg bei Wien. Begleitet wurde die Fahrt von Rokas Galubauskas zur Unterstützung für die Technik und für den Landdienst.

Lettland, das mittlere der drei baltischen Länder, besitzt wenig beruderbare Reviere. Der große Strom Daugava, dieser fließt aus Südosten aus Russland kommend bei Riga in die Ostsee, ist an mehreren Stellen dafür geeignet, außerdem die vom Süden des Landes – fast von der Litauischen Landesgrenze kommende Lielupe . An diesen Flüssen befinden sich die fünf Ruderklubs oder Ruderstützpunkte des Landes.

Unsere Wanderfahrt führte uns bei allerschönstem, teilweise zu heißem Wetter, über 135 Kilometer auf dem Fluss Lielupe von Stalgiene über Jelgava, Jurmula und Riga bis nach Kiszezers. Auch haben wir einen Ausflug auf die absolut ruhige Ostsee, verbunden mit Baden, gewagt.

Im wunderschönen Riga wurde ein Kulturtag mit Stadtführung eingelegt. Besonders interessant ist die Geschichte, mit dem Hin- und Her zwischen Ost und West, des Landes. Riga steht auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes und ist mit seinen mittelalterlichen Gebäuden in der Altstadt z.B. der St. Petri Kirche, dem Schwarzhäupterhaus und den vielen Jugendstilvillen besonders sehenswert. Auch den Zentralmarkt, hier gibt es 5 thematisch geordnete Markthallen mit Fisch, Fleisch, Milchprodukten, Obst und Gemüse, haben wir besucht und die besondere Atmosphäre in uns aufgenommen.

Gewohnt haben wir in 2 verschiedenen Hotels (in Jelgava und in Jurmula). Jūrmala, hat einen ca. 26 km langen weißen Ostseesandstrand. Hier haben wir abends, nach den Rudertouren, zusammen gesessen und die Sonnenuntergänge und einige Absacker genossen.

Überall, sowohl in den Städten als auch auf dem Lande, wurde viel Geld ( z.T. aus Brüssel ) in die Infrastruktur und in die Kultur investiert.

Eine rundum gelungene Wanderfahrt.

Uwe Janzen

Familien-Rudertag in Elmshorn am 1. Mai mit RCN-Beteiligung

erstellt von Florian (Teamleiter Jugend)

4 RCNler folgen der Einladung des Elmshorner Ruder-Clubs zum Familienrudern am 1. Mai auf der Krückau. Zu diesem Ausnahmetag wird die Krückau aufgestaut und hat dadurch den ganzen Tag Wasser. Normalerweise ist das Rudern dort tideabhängig.

Nach einer unterhaltsamen Anfahrt werden wir von den Elmshornern freudig empfangen und auf zwei Vierer verteilt. Um 10 Uhr sind die Mannschaften der Dietsch und Stör startklar.

Mit kräftigem NO-Wind im Rücken rudern wir Richtung Krückau-Sperrwerk. Begleitet von Blasmusik und Bratwurstduft passieren wir Kronsnest. Hier treffen wir auf die kleinste Fähre Deutschlands „Hol Över“, die ihr 25. Dienstjubiläum feiert. Wie ein venezianischer Gondoliere , in schwarz gekleidet, steht der Fährmann am Heck und wriggt das 4,40 m lange Holzboot mit einem Riemen vom Neuendorfer Ufer zur anderen Seite nach Seester. Kurz vorm Sperrwerk muss eine Reihe von Buschbaken bzw. Priggen, die Untiefen kennzeichnen, auf der Steuerbordseite passiert werden. Für uns Einfelder eine Besonderheit!

Schon während der Hinfahrt halten wir Ausschau nach einem geeigneten Anlegeplatz zum Picknicken. An diesem Tag jedoch sind diese heiß begehrt und leider belegt. Erst in Spiekerhörn können wir mit beiden Booten am Steg festmachen und unseren Proviant genießen. Frisch gestärkt geht es mit voller Kraft zurück zum Clubhaus.

Nachdem alle Boote gereinigt und verstaut sind, überraschen uns die Elmshorner mit einem üppigen Abschlussmahl in ihrem gemütlichen, neuen Bootshaus.

Mit einem Glas Prosecco werden weitere, zukünftige Ruderfahrten ins Auge gefasst.

Besonders an Silke vom ERC vielen Dank für die umsichtige Organisation und die hervorragende Bewirtung. Sie und ihre Mitstreiterinnen haben wirklich keine Mühe gescheut uns als Gäste zu verwöhnen. Wir fühlten uns in ihrer Runde sehr nett aufgenommen.

Christine und Caroa vom RC Neumünster